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Zuchtschau der Hamelner Gruppe des Deutschen Teckelclubs / Etliche Schaulustige verfolgen das tierische Geschehen

… und der schönste Hund des Tages heißt: Heinrich

Hameln. „Leicht ansteigende Rückenlinie“, Rauhhaar oder Langhaar, Rot oder Saufarben – die Liste der Fachausdrücke, die bei der Zuchtschau der Hamelner Gruppe des Deutschen Teckelklubs in Hastenbeck verwendet werden, ist lang. In der gut besuchten Reithalle von Adelheid Vogeley, die im Rahmen der Zuchtschau als Anerkennung die Dienstnadel in Gold erhielt, herrscht zu den Klängen der Jagdhornbläser Hessisch Oldendorf eher kameradschaftliche Atmosphäre denn Wettkampfstimmung. Die verteilte beste Benotung „Vorzüglich“ wird von allen Teilnehmern anerkennend kommentiert.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

Peter Höxter
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Was ein Dackel ist, wird dort gewogen, gemessen, ihm wird ins Gebiss geschaut, und ein paar Runden muss er drehen, bevor das Urteil der Zuchtrichterin Martina Altmeyer fällt. Dass der Teckel „tot“ sei, sprich nicht mehr zu den beliebtesten Hunden zähle, hatte eine Teilnehmerin im Vorfeld erzählt. Jene siebzehn Teilnehmer aber sind Dackel-Herrchen und -Frauchen aus Überzeugung. Mit dabei: Halterin Nina Maas. „Meine Mutter möchte ihren Dackel „Nelson“ anschauen lassen, darum sind wir hier,“ erklärt sie, während Ilse Schlieker just mit ihrem Teckel Heinrich die Prüfung hinter sich gebracht hat und es kaum fassen kann: „Ist doch toll, an meinem Muttertag bekomme ich ,Vorzüglich‘“. Frauchen freut sich, Heinrich nimmt’s scheinbar eher gelassen. Eigentlich heißt er „Uranus vom Süderhof“ und hat unter anderem „gut angesetzte Behänge“ – das sind die Ohren – und wiegt nicht über zehn Kilogramm, der Obergrenze für eine Spitzenbenotung.

Als am Ende die fünf „vorzüglichen“ Hunde noch einmal in den Ring dürfen, ist Ilse Schlieker sprachlos: Ihr Heinrich gewinnt den Wanderpokal für den schönsten Hund des Tages. Noch einmal wird Heinrich – gelassen – am Richtertisch präsentiert. Wissend, dass aber auch ein in sich ruhender Rüde wie der Sieger, nicht unter allen Umständen entspannt bleibt, war am Tor das Warnschild angebracht: „Heiße Hündinnen bitte nicht in die Halle mitnehmen.“ Ansonsten war es an diesem Nachmittag nur der Border-Collie in der Ecke, der angesichts der Teckel-Übermacht nervös wirkte …

Wer mehr über Zucht und Training von Teckeln erfahren möchte, kann sich an den Vorsitzenden des Teckelklubs, Dr. Joachim Scholz, wenden unter 05152/51658.

Zuchtrichterin Martina Altmeyer prüft den Körperbau von Teckel „Heinrich“, während Ilse Schlieker gespannt die Daumen drückt.

Foto: hx



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