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Tunnel "Grüner Reiter" wird doch nicht zugeschüttet

veröffentlicht am 04.06.2009 um 19:30 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Grüner Reiter

Hameln (mafi). Als Hamelns CDU-Fraktionschef Claudio Griese vor dreieinhalb Jahren vorschlug, den Fußgängertunnel am „Grünen Reiter“ zuzuschütten, glaubten viele Bürger zunächst an einen Scherz. Doch mancher freundete sich danach mit der Idee an, den stets schmuddeligen Durchgang aus der Anfangszeit der Fußgängerzone durch Ampel-Überwege zu ersetzen. Ob das wirklich besser, sprich bequemer und billiger, wäre – damit beschäftigte sich gestern der Bauausschuss des Stadtrates. Grundlage der Diskussion bildete eine verkehrstechnische Untersuchung durch das Planungsbüro Ulfert Hinz (Langenhagen). Grundlage der Diskussion bildete eine verkehrstechnische Untersuchung durch das Planungsbüro Ulfert Hinz (Langenhagen). Die Aufgabe des Tunnels hätte Auswirkungen auf den Fahrzeugdurchsatz an dem Knotenpunkt, warnte Diplomingenieur Felix Bögert die Kommunalpolitiker. Die Leistungsfähigkeit der Kreuzung ginge von Stufe D („ausreichend“) auf E („mangelhaft“) zurück, bei Bau eines Kreisverkehrs sogar auf Stufe F („ungenügend“). Eine Entlastung durch die Südumgehung würde laut Bögert allenfalls auf D zurückführen. Schwerer als die Staugefahr wiege aber der Sicherheitsaspekt. „Die Aufstellflächen für die Fußgänger wären selbst ohne Berücksichtigung von Touristengruppen zu klein und das Risiko beim Queren größer als heute.“ Wie die anderen Ausschussmitglieder dankte am Ende CDU-Fraktionschef Claudio Griese Bögert für den „überzeugenden Vortrag“. Die CDU nehme damit Abschied vom Vorschlag des Zuschüttens, erklärte er, fordere aber, den „Schandfleck Tunnel“ zu modernisieren und die Sicherheit dort durch Kameras oder Aufsichtspersonal zu erhöhen.



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