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CDU-Kandidat Claudio Griese wohnt mit Ehefrau Julia in seinem Elternhaus an der Langen Straße

„Tündern ist mein Rückzugsgebiet“

Tündern. Er ist in Tündern aufgewachsen und dem Hamelner Ortsteil bis heute treu geblieben. „Hier will ich auch nicht mehr weg. Hier ist meine Heimat, mein Rückzugsgebiet für das oft anstrengende Geschehen in der Stadt. Das brauche ich, weil es sich hier einfach ruhiger leben lässt“, sagt Claudio Griese, der sich für die CDU um das Amt des Oberbürgermeisters bewirbt und mit seiner Ehefrau Julia inzwischen sein 125 Quadratmeter großes Elternhaus an der Langen Straße 6 bewohnt. Das steht auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück, das auch noch einen Bungalow beherbergt, in dem seine Mutter wohnt.

veröffentlicht am 30.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

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In Jeans und Freizeithemd öffnet der Hausherr die Tür und bittet ins große, helle Wohnzimmer mit Blick in einen gepflegten Garten. „Wenn ich nach Hause komme, ziehe ich als erstes meinen Anzug aus“, sagt der Rechtsanwalt. Teakfarbene Möbel, ein brauner Esstisch mit einem Kristallleuchter darüber und eine braune Sitzgruppe vermitteln Behaglichkeit. Viele Blumen, an den beige gestrichenen Wänden gerahmte Familienfotos und an den Fenstern Raffrollos. Im Mittelpunkt ein riesiger Flachbildschirm. „Da habe ich mich durchgesetzt, denn ich bin Fan alter Krimis“, erzählt der Kandidat. Unzählige DVDs – vom „Kommissar“ über „Derrick“ oder „Simon Templer“ – nennt der OB-Kandidat sein Eigen. Ansonsten bleibt der Fernseher im Hause Griese meist aus: „Ich kann mit vielen Sendungen nichts anfangen.“

Die Abende verbringt er lieber mit seiner Frau. „Ich bin ganz selten vor 19 Uhr zu Hause. Das ist dann die einzige Zeit, mich mit meiner Frau auszutauschen und mit ihr zu essen“, erzählt der Christdemokrat und schwärmt von den Kochkünsten seiner Gattin. In die Küche zieht es ihn daher eher selten. „Ich begleite und helfe schon mal, aber ich bin nicht der federführende Koch“, gesteht Griese. Auch bei der Hausarbeit hält er sich nicht zuletzt aus zeitlichen Gründen zurück, wie er bekennt. „Aber ich bin für die Wäsche zuständig“, verrät er. Auch fürs Bügeln? Da rudert der Hausherr zurück: „Das nun eher weniger, aber ich bediene die Waschmaschine, lege zusammen, räume weg und schaffe das Waschpulver heran.“

Dafür kümmert sich der Tünderaner „im Wesentlichen“ um den riesigen Garten. „Ich brauche allein 75 Minuten, um den Rasen zu mähen“, berichtet er. Wenn Griese alle zwei bis drei Wochen hinter seinem Rasenmäher herläuft, nutzt er diese Zeit zum Nachdenken: „Über Berufliches, Privates, aber auch Politisches.“ Doch bei der Rasenpflege lässt es der 40-Jährige nicht bewenden. Er kümmert sich auch um Bäume und Beete. „Auf dem Dorf steht man unter Beobachtung, muss alles viel exakter sein“, meint er. Weil seine Frau Julia auch an Samstagen arbeiten muss, nutzt Claudio Griese diese Vormittage für die körperliche Fitness. „Ich habe ein Laufband oder renne im tündernschen Wald fünf bis zehn Kilometer – je nach Zeit, Lust und Laune“, verrät der Nichtraucher. Die Sonntage beginnen dann mit einem ausgedehnten Frühstück in den heimischen vier Wänden. „Dafür bleibt wochentags keine Zeit, denn ich verlasse um 8 Uhr das Haus“, sagt Griese, der die Wochenenden auch dazu nutzt, Ausstellungen oder Veranstaltungen wie Landpartien zu besuchen. Ansonsten steht das Seele-baumeln-lassen hoch im Kurs. An den PC in seinem Arbeitszimmer setzt sich der Hausherr daheim dagegen nur ganz selten: „Das versuche ich, zu reduzieren. Ich entspanne lieber, um den Kopf frei zu kriegen“, begründet er.

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Im Hause Griese werden auch oft Freunde bewirtet. Und wenn seine acht Jahre ältere Schwester Carmen, die als Lehrerin in Schleswig-Holstein tätig ist, zu Besuch kommt, werden auch Gesellschaftsspiele gespielt. „Am liebsten Karten wie Canasta oder Rommé“, erzählt der ehemalige Wirtschaftsgymnasiast. Skat oder Doppelkopf beherrscht der Jurist eigenen Aussagen zufolge nicht so gut, weshalb er bei entsprechenden Turnieren seiner Partei meist am Kniffel-Tisch sitzt.

Auch dem passiven Sport widmet sich Griese gern in seiner Freizeit. So schaut er Fußball im TV, ist unregelmäßiger Gast bei den Heimspielen von Hannover 96 und versucht, wann immer es möglich ist, die Oberliga-Begegnungen des VfL Hameln zu besuchen. Auch für Schwalbe Tündern schlägt sein Herz: „Da bin ich zwar Mitglied, aber um regelmäßig die Spiele zu gucken, fehlt mir leider die Zeit.“

Entspannung findet Claudio Griese bei der Gartenarbeit – zurzeit kommt sie allerdings etwas zu kurz.

HW



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