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Tschüs, Strand!

veröffentlicht am 27.07.2010 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (bha). Vor zwei Tagen zeugten noch zwei Sandhügel vom „Strand“, jetzt ist die kaputte Rasenfläche auf dem Stockhof vor der Rattenfänger-Halle zutage getreten. Keine Spur mehr von Strandfeeling. Ohnehin sind die Hoffnungen darauf, dass Hamelner in Scharen die Gelegenheit nutzen würden, ihre Zehen fernab der Ostsee in den Sand zu stecken und Strandgefühl aufkommen zu lassen, enttäuscht worden. „400 bis 500 Leute finden darauf Platz“, hatte Stadtmanager Stefan Schlichte angekündigt, bevor die 100 Kubikmeter Sand alias „Weserbeach“ anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft aufgeschüttet worden waren.
 Nun sind 2000 bis 3000 Euro werden jetzt fällig, um die rund 200 Quadratmeter Fläche wieder in eine ansehnliche Rasenfläche zu verwandeln. „Wir holen gerade Angebote für die Revitalisierung des Geländes ein“, sagt Schlichte.
 Er hatte in den vergangenen zwei Jahren mehrere Veranstaltungen an der Promenade platziert, angenommen wurden sie nur in geringem Maße. „Am Weserufer geht nichts“, lautet Schlichtes Urteil. „Grundsätzlich“ – denn es sei Verschiedenes ausprobiert worden und weder das eine noch das andere habe Leute angezogen. Weder ein elegantes Candle-Light-Dinner noch ein sportlicher Weserbeach. Nur Veranstaltungen wie das Schützenfest oder früher das Promenadenfest ziehen offenbar, doch für diese Art von Angebot sieht er das Stadtmarketing nicht zuständig. Weitere Versuche, am Ufer etwas auf die Beine zu stellen, würde er nicht mehr unternehmen, sagt er und rät damit auch seinem künftigen Nachfolger implizit davon ab. Eine Ursachenforschung ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Ein Grund liegt, so die Vermutung, in der schlechten Anbindung der Innenstadt an die Weser.



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