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Trotz Schuldenkrise: Immer mehr legen Geld auf die hohe Kante

veröffentlicht am 27.10.2011 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (kar). In den 1920er Jahren nach der Weltwirtschaftskrise wurde der Weltspartag ins Leben gerufen, um zur langfristigen Vorsorge zu ermutigen. Die derzeitige Finanzkrise ermutigt nicht gerade zum Sparen - dennoch legen die Bundesbürger im Schnitt elf Prozent ihres Einkommens pro Jahr auf die hohe Kante. „Sparbuch und Sparkonten stehen nach wie vor hoch im Kurs – auch in Hameln“, bestätigt Lars Papalla von der Stadtsparkasse Hameln.

Am Weltspartag gehe es darum, das klassische Sparen zu fördern, sind sich Sparkassen und Volksbanken einig. „Ohne Rücklagen geht nichts. Man sollte immer eine Reserve für schlechte Zeiten bilden“ sagt Helmut Kiesewalter von der Volksbank Hameln-Stadthagen. So sehen das offenbar auch die meisten Bundesbürger, denn immer mehr sparen gezielt für die Absicherung im Alter. „Zurzeit erklären 82 Prozent aller Befragten, bereits finanzielle Vorsorgemaßnahmen ergriffen zu haben oder sie zu planen“, zitiert Papalla Umfrage-Statistiken. Von den 842 Kunden, die im vergangenen Jahr am Weltspartag kleinere oder größere Beträge bei der SSK Hameln einzahlten, waren die meisten Kinder. „Es geht am Weltspartag auch um das Modell, junge Leute zum Sparen anzuleiten“, sagt Kiesewalter und sieht hier auch elementaren Bedarf: „Die Pro-Kopf-Verschuldung junger Leute ist zum Teil beträchtlich und nimmt noch zu“, so der Werbeleiter der Hamelner Volksbank.

Zum Weltspartag bieten die lokalen Sparkassen und Volksbanken attraktive Sparangebote an.



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