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Erster interkultureller „Frauensporttag“ am 27. August in Hameln

Trommeln, Yoga, Bollywood

Hameln (nwp). „Es ist eine gute Sache, wenn wir Frauen uns gegenseitig für den Sport begeistern und auch denjenigen mit Migrationshintergrund die Freude an der gemeinsamen Bewegung nahebringen können“, sagt Margret Lassel, Sportwartin des Kreissportbundes Hameln-Pyrmont. Deshalb hat sie sich beim Ausschuss des Landessportbundes um das Projekt „Interkultureller Frauensporttag“ in Hameln beworben und neben vier weiteren niedersächsischen Sportverbänden den Zuschlag bekommen. Damit ist Hameln die erste Stadt in Niedersachsen, die diese Veranstaltung am 27. August ab 10 Uhr in der Sertürnerschule ausrichten wird.

veröffentlicht am 19.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:41 Uhr

Zumba ist ein sehr athletischer Fitness-Tanz.  Foto: Archiv
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Nachdem 2010 das Projekt „Frauensporttag“ ebenfalls unter der weitgehend ehrenamtlichen Mitwirkung von Margret Lassel abgeschlossen wurde, stellt man sich nun mit großem Engagement dieser neuen Aufgabe. Eine wichtige Hilfe dabei ist auch der Integrationsbeauftragte Dr. Feyzullah Gökdemir, der die Publikation bei entsprechenden Organisationen mit Migrationshintergrund übernommen hat. Aber auch das Team, das sich in den zehn Jahren „Frauensporttag“ zusammengefunden hat, bewährt sich wieder bei der Vorbereitung des neuen Projektes. Durch Übungsleiterinnen mit russischer, ungarischer und indischer Herkunft ist für Mehrsprachigkeit und bessere Verständigung gesorgt. Das Interkulturelle soll auch auf Flyern und Plakaten zum Ausdruck gebracht werden, auf denen die Texte in sieben verschiedenen Sprachen abgedruckt sind. Leider sind den Verantwortlichen dabei einige Übersetzungs- bzw. Rechtschreibfehler unterlaufen. Margret Lassel: „Die gute Intention ist vorhanden, nur sollte man in Zukunft noch etwas mehr auf die Richtigkeit bei den anderen Sprachen achten, gerade weil der Schwerpunkt dieser Veranstaltung nun einmal auf der Internationalität liegt.“

Margret Lassel und ihr Team haben auch an den noch andauernden Ramadan gedacht: So werden unter anderem ruhige, bewegungsarme Sportarten wie Yoga und afrikanisches Trommeln angeboten.

Auch das restliche Angebot ist international ausgerichtet. Es wird zum Beispiel einen Kurs für „Zumba“ geben, einem Ganzkörpertraining zu lateinamerikanischen Rhythmen, sowie „Aviva“, eine Gymnastik für den Beckenboden, die aus Ungarn kommt. Und sogar „Bollywood“ wird sportlich nachempfunden.

„Es wäre schön, wenn wir möglichst viele Frauen unterschiedlicher Herkunft erreichen, die den Zugang zum Sport und Freude an der körperlichen Betätigung finden und zusätzlich dabei Kontakte knüpfen“, hofft Lassel auf ein positives Echo auf den interkulturellen „Frauensporttag“.

Allen, die an der Veranstaltung teilnehmen wollen, wird geraten, sich so früh wie möglich anzumelden – denn nur dann könne eine Einteilung nach Wahl gewährleistet werden, so Lassel.



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