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Unbekannter gibt sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus / Polizei warnt

Trickdieb prellt Senioren um Erspartes

Hameln (tis). Wieder einmal ist es Trickdieben gelungen, sich unter einem Vorwand Zugang zu den Wohnungen von zwei Senioren (75 und 84 Jahre) zu verschaffen und dort Bargeld in Höhe eines insgesamt vierstelligen Betrages zu entwenden. Die Polizei warnt deshalb davor, Fremde in die Wohnung zu lassen

veröffentlicht am 18.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 18:21 Uhr

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Zunächst war ein 75-Jähriger in der Prinzenstraße betroffen. „Der Unbekannte klingelte an der Wohnungstür, hielt einen Ausweis hoch und täuschte vor, von der Rentenversicherung zu sein und Unterlagen mit Kontoauszügen vergleichen zu müssen“, berichtet Polizeisprecher Jörn Schedlitzki. Der Senior ließ den Unbekannten herein. Seinen Angaben zufolge soll es sich bei dem Täter um einen gut gekleideten Mann, rund 1,75 Meter groß, etwa 50 Jahre alt, mit krausem, grauem Haar (ähnlich einer Dauerwelle) gehandelt haben. Er trug eine Brille mit schwarzem, dünnen Gestell. Bekleidet war der Trickdieb mit einer hellen Jacke und einem karierten Hemd. Schedlitzki: „Während der Senior einen Aktenordner holte, war der Täter unbeobachtet. Das nutzte er aus, um Bargeld aus einer Geldbörse zu entwenden. Nach kurzem Blick in den Aktenordner verschwand der angebliche Rentenprüfer dann wieder.“ Wenig später wendete der Trickdieb die gleiche Masche bei einem 84-Jährigen in der Karlstraße an. „Auch hier verschaffte er sich unter dem Vorwand der Prüfung von Rentenunterlagen Zutritt zur Wohnung und konnte in einem unbeobachteten Moment Bargeld aus einer Geldkassette stehlen“, erzählt Schedlitzki. Da die Beschreibung dem Trickdieb aus der Prinzenstraße ähnelt, geht die Polizei davon aus, dass derselbe Täter ein zweites Mal mit seinem Trick Erfolg hatte. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei (Tel. 05151/933-222) entgegen.

Die Polizei nimmt die aktuellen Fälle auch zum Anlass, vor Trickdieben zu warnen und rät, niemals fremde Personen in die Wohnung zu lassen. Auch die Wohnungstür sollte niemals sofort geöffnet werden, sondern immer ein Sperrbügel oder eine Sicherheitskette angelegt sein. Zudem sollten Nachbarn telefonisch um Hilfe gebeten vor der Tür stehen. „Am besten, man bestellt die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist“, rät Schedlitzki.

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