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CDU fordert strengeres Durchgreifen der Verwaltung

„Tretminen“ – Hundebesitzer sollen zur Kasse gebeten werden

Hameln (HW). Die Umfrage der Verwaltung zur Zufriedenheit der Hamelner hat jetzt auch die Politik beschäftigt. Insbesondere die Themenbereiche Sicherheit und Sauberkeit sind im Ausschuss für Recht und Sicherheit intensiv behandelt worden. Zwar zeigten sich die Mitglieder fraktionsübergreifend erfreut über das durchweg positive Echo und die damit verbundene Bewertung (wir berichteten), doch monierte Gerhard Paschwitz (CDU), dass das Radwegenetz bei der Umfrage „außen vor geblieben“ sei. Der Christdemokrat forderte seitens der Verwaltung auch eine konsequentere Überwachung der Hundebesitzer. Und zwar insbesondere dann, wenn deren Vierbeiner mal wieder eine „Tretmine“ auf dem Bürgersteig hinterlassen hätten. „Mit liebevoller Ansprache, aber auch mit Verwarngeldern“, so Paschwitz. Christine Barner, Abteilungsleiterin Ordnung und Straßenverkehr im Hamelner Rathaus, betonte, dass städtische Bedienstete bereits in den frühen Morgenstunden unterwegs gewesen seien, um diesem Missstand Einhalt zu gebieten. Bezüglich der geforderten Verwarngelder erklärte sie: „Da müssen wir noch dran arbeiten.“

veröffentlicht am 10.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:41 Uhr

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Herbert Rode vermochte nicht nachzuvollziehen, dass die Deisterstraße als schmutzigste Straße gilt. Für den SPD-Politiker ist das die Sandstraße. „Der Zustand dort ist katastrophal. Das ist nicht zuletzt wegen der dortigen Gaststätte ein ganz sensibler Bereich“, sagte er.

Peter Kurbjuweit (Linke) regte einen Ortstermin an, „um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir das ändern können“. Ein Vorschlag, der seitens der Verwaltung abgelehnt wurde. „Das kann man sich sparen, denn wir kennen die Ecken“, erwiderte Barner.

Eine Lanze für die Verwaltung brach Hans Wilhelm Güsgen. „Wenn eine Drei die schlechteste Benotung ist, können wir zufrieden sein. Wir leben nicht auf einer Müllkippe.“



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