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Tödlicher Frontalzusammenstoß - auf der Suche nach dem Warum

veröffentlicht am 10.10.2011 um 08:40 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Unfall

Hameln (ube). Nach einem tödlichen Verkehrsunfall war die Bundesstraße 83 ab 5.39 Uhr zwischen Fort Luise (Hameln) und Ohr neun Stunden lang voll gesperrt. Am frühen Morgen waren unterhalb des Ohrbergs ein Auto und ein Lastwagen frontal zusammengestoßen. Der Fahrer des Pkw, ein 21-jähriger Mann aus Minden, der Bundeswehruniform trug und auf dem Weg zur Medem-Kaserne in Holzminden war, überlebte die Kollision nicht. Er war vermutlich sofort tot. Der Fahrer des mit Bierkisten beladenen Lastwagens aus Schwerin – ein 48-jähriger Kraftfahrer aus Döllstedt – ist von einem Notarzt-Team versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er soll sich leichte Verletzungen zugezogen haben.

Feuerwehrleute der Hamelner Wachbereitschaft mussten die Leiche mit schwerem Gerät bergen. Auch die Bergung des Lastwagens und die Reinungung der ölverschmierten Straße dauerte Stunden. Spezialisten der Polizeiinspektion Hameln und ein von der Staatsanwaltschaft Hannover hinzugezogener Gutachter der Dekra, Matthias Barsch, sind nun mit der Spurensicherung und der Unfallanalyse beschäftigt. Zur Spurensuche und -sicherung hat die Polizei Jens Petersen aus Hessisch Oldendorf angefordert. Der Oberkommissar ist einer von mehreren Fachleuten, die das sogenannte Phidias-Verfahren anwenden können. Phidias (photogrammetrisches interaktives digitales Auswerte-System) ist ein rechnerunterstütztes Unfall- und Tatortaufnahmesystem, das zur Herstellung von maßstabsgerechten Skizzen benutzt wird. Voraussetzung dafür ist eine zuvor penibel durchgeführte fotografische Beweissicherung.



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