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Todbringendem Aberglaube den Kampf angesagt

veröffentlicht am 19.03.2012 um 15:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Rührt für seine Afrika-Tour in Hameln die Webetrommel: Aids-Aktivist Burkhard Hildebrandt und seine „Knutschkugel.“

Hameln/Aerzen (boh). Burkhard Hildebrandt ist Aids-Aktivist. Seit klärt er über die Krankheit auf – reist mit seinem gelben Fiat um die Welt, um mit jungen Menschen zu sprechen. Auch in diesem Jahr plant er eine fünfmonatige Tour nach Afrik. Er hat dort einem todbringenden Aberglauben den Kampf angesagt.

„Positiv getestete Männer können nur geheilt werden, wenn sie mit einer Jungfrau Sex haben“: Dieser Aberglaube ist in Afrika weitverbbreitet. „Die Zahl der Vergewaltigungen und Neuansteckungen bei jungen Mädchen ist deshalb in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen“, sagt der Burkhard Hildebrandt.

Um mit diesem Aberglauben aufzuräumen, will der Aerzener mit seinem Fiat-Oldtimer fünf Monate lang von Kapstadt nach Hameln reisen. Starttermin ist im Juni. „Ich werde in den verschiedensten Ländern Vorträge halten und besonders auf diesen unglaublichen Aberglauben eingehen“, betont er.

Um vorab die geplante Reise aufmerksam zu machen, gibt es am 14. April in der neuen Hamelner Arena von „Honig Baustoffe“ in der Georg-Wessel-Straße ein Benefizkonzert. Die Queen-Cover-Band „MerQury“  sowie die Rock-Band „88 Miles“ und Ralph Maten treten ab 20 Uhr auf. Karten gibt es im Dewezet-Ticketshop.



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