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Tod der Krähen in Hameln bleibt weiter mysteriös

veröffentlicht am 24.01.2011 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Krähen

Hameln (kar). Der Tod von über 50 Krähen in der Nähe des Rathauses und am 164er Ring bleibt weiterhin rätselhaft. Ein schriftlicher Abschlussbericht des Veterinärinstituts in Hannover, wo fünf Kadaver der in Hameln verendeten Tiere seziert wurden, liegt noch nicht vor. Mündlich kann Kreisveterinär Dr. Peter Bolten immerhin schon so viel sagen: „Die Tiere waren nicht abgemagert. Und sie sind wahrscheinlich nicht vergiftet worden.“ Alles andere bleibt abzuwarten, bis der Laborbericht aus Hannover vorliegt.

Nach wie vor steht die Frage im Raum, ob Stress zum Tod der Tiere geführt hat. Die Hamelner Tierhomöopathin Renate Eren will dies nicht ausschließen. Sie hatte am Neujahrsmorgen über 30 tote Vögel in der Nähe des Rathauses im Hof einer Wohnanlage an der Sedanstraße gefunden und der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet. Weitere tote Vögel wurden vom 164er Ring, von der Gartenstraße und vom Posthof gemeldet. Dass die Mehrzahl der verendeten Krähen am Neujahrsmorgen entdeckt wurden, führt Renate Eren auf die Silvesterknallerei zurück.

„Wenn nach einem harten Winter mit Nahrungsmangel für die Vögel, Stress-Faktoren dazukommen, kann dies der Tropfen sein, der das Fass zum Überrollen bringt“, bestätigt Diplom-Biologe Thomas Brandt, Wissenschaftlicher Leiter der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar, und will den Tod der Krähen durch Stress nicht ausschließen. Neben Rabenkrähenbeziehen derzeit auch die streng geschützten Saatkrähen nachts Schlafbäume am 164er Ring und in der Sedanstraße.



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