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Tierheim vor dem Kollaps - zu viele Tiere, zu wenig Geld

veröffentlicht am 06.09.2012 um 14:42 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ni). Das Hamelner Tierheim steht vor dem finanziellen Kollaps. Rückläufige Spenden, immer mehr Tiere und ein seit Jahrzehnten nahezu unveränderter Zuschuss der Stadt Hameln haben es Einrichtung an den Rand der Insolvenz gebracht. Um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen, müsste die Stadt ihren Beitrag für die vom Tierheim versorgten Fundtiere verdreifachen.

Der Tierschutzverein Hameln-Pyrmont hat als Träger der Einrichtung seine Forderungen jetzt im Rathaus angemeldet.
 Sie haben vier Beine, maunzen oder kläffen und sind von Rechtswegen im Ernstfall doch nur Sachen. Wenn Hunde und Katzen, die irgendwo herumstreunen, weil sie offenbar kein Zuhause mehr haben, zu Fundtieren werden, fallen sie in die Zuständigkeit kommunaler Ordnungsbehörden und werden als „Fundsache“ aktenkundig. Weil man sie in keinem Regal lagern kann, bis die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten abgelaufen ist, kommen die Vierbeiner in der Regel ins Tierheim. Nur 28 Tage lang zahlt die Stadt Hameln für sie Kost und Logis, danach muss das Tierheim die Bellos und Miezen auf eigene Rechnung durchfüttern, bis sich ein neues Herrchen gefunden hat.

Wie das Tierheim versucht mit den Kosten klarzukommen, lesen Sie in der Dewezet.



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