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Risikoforscher nehmen sich nicht der Pflasterfugen an / BUND schreibt „Protestnote“

Teststrecke nur ein Aprilscherz

Hameln. Etliche Hamelner liefen gestern über das Pflaster der Osterstraße – allerdings nicht, wie von uns eigentlich angekündigt, auf einer abgesperrten Teststrecke. Unsere Neuigkeiten zum „Problempflaster“ waren natürlich ein Aprilscherz. Wir bedanken uns für zahlreiche humorvolle Kommentare, die uns erreichten.

veröffentlicht am 02.04.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

von Frank Henke
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Hameln. Ja, etliche Hamelner liefen am gestrigen 1. April über das Pflaster der Osterstraße – allerdings nicht, wie von uns eigentlich angekündigt, auf einer abgesperrten Teststrecke, sondern einfach so – von Geschäft zu Geschäft. Unsere Neuigkeiten zum „Problempflaster“ waren ein Aprilscherz – natürlich. Wir bedanken uns für zahlreiche humorvolle Kommentare, die uns erreichten.

Besonders gefreut hat uns die Reaktion des BUND-Kreisverbandes. Dessen Vorsitzender, Ralf Hermes, spielte das Thema gleich weiter: „Die heute in der Dewezet veröffentlichten Sanierungsüberlegungen zur Verbesserung der Lauffähigkeit der Hamelner Fußgängerzone stoßen auf entschiedenen Protest bei den heimischen Naturschützern“, stellte eine eilig verfasste Stellungnahme klar. „Fassungslos müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Verantwortlichen immer noch nicht den biologischen Nutzen von Grün in der Fußgängerzone erkannt haben“, wird Hermes zitiert. Gerade würden sich „nach dem Kahlschlag der Pflastersanierung in den Fugen die ersten Moose und Flechtenbiotope entwickeln und schon drohen die Fußgängerzonensanierer mit einer Ausmerzung mittels Asphaltdecke“.

Als Alternative schlägt der BUND eine „Stärkung der Biotopwirkung in den Fugen und eine Unterstützung durch Anpflanzung von Bonsaiblumen in den Zwischenräumen vor“. Einen erneuten Bürgerentscheid oder gar den Gang vor Gericht wollte der Aktivist nicht ausschließen.

Ebenfalls gut gefallen hat uns die Reaktion einer Facebook-Seite namens „Blaulichtreport Hameln-Pyrmont“. Sie lieferte zum Dewezet-Beitrag gleich weitere „Details“: „Das öffentliche Interesse scheint ja recht groß zu sein. Soeben hat ein Ü-Wagen vom NDR Stellung bezogen. Es werden schon Kamerapositionen festgelegt und Scheinwerfer aufgestellt.“

Kein Scherz ist natürlich dennoch die mitunter beachtliche Breite und Tiefe der Fugen zwischen den Pflastersteinen der Fußgängerzone. Ganz so gefährlich allerdings, wie unser Bericht zum 1. April den Anschein erweckte, sind diese dann aber wohl doch nicht …fh

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