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Referat über militante islamische Jugendszene

Terror und Gewalt im Namen Gottes

Hameln (red). Seit einigen Jahren etabliert sich in Deutschland eine militante, islamistische Jugendszene. Ihre Mitglieder sind in Deutschland aufgewachsene Muslime oder zum Islam konvertierte Deutsche. Manche von ihnen sind bereit zu Terror und Gewalt im Namen Gottes. Wer sind diese jungen Männer und Frauen? Was hat sie radikalisiert? Warum wollen sie in den Heiligen Krieg gegen den Westen ziehen? Wie kann man der Gefahr vorbeugen? Diesen Fragen geht Wolf Schmidt, Redakteur für Innere Sicherheit bei der taz, in einem Vortrag nach, der einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen in den vergangenen Jahren liefert. In der Reihe des Hamelner Forums beschreibt Schmidt am Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr im Hefehof-„Lalu“ den Werdegang junger Dschihadisten.

veröffentlicht am 11.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 15:41 Uhr

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Die gegenwärtigen Ausschreitungen in der islamischen Welt zeigen, wie tief die kulturellen Gräben zwischen ihr und dem Westen in den vergangenen Jahrzehnten geworden sind, ist Schmidt überzeugt. Die Ehre der Religion zu verteidigen, scheint für viele Muslime ein Weg zu sein, sich gegen die politische, kulturelle und wirtschaftliche Dominanz des Westens zur Wehr zu setzen – zur Not mit Gewalt. „Immer mehr junge Menschen nehmen den Islam an oder entdecken ihn neu, geraten in die Fänge religiöser Eiferer und enden in den Bergen Waziristans, um sich für den Dschihad ausbilden zu lassen“, stellt Schmidt fest.

Als Nährboden des Extremismus gilt der Salafismus, eine besonders strenge Auslegung des Islam, die hierzulande bis vor Kurzem kaum jemand kannte. Zu Beginn des Jahrhunderts gab es ein paar Hundert Salafisten in Deutschland, mittlerweile sind es einige Tausend. Längst nicht alle, aber doch manche von ihnen, sind gewaltbereit.



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