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Elektronikmarkt seit Anfang April geschlossen – Mietvertrag läuft noch 13 Jahre

Telepoint ist weg – Was passiert mit dem Gebäude?

Hameln. Es war nur ein kurzes Intermezzo: Seit Ende März hat die Telepoint-Filiale in Hameln geschlossen. Nur knapp zwei Jahre lang konnten Kunden in dem Geschäft an der Marienthaler Straße Elektronikartikel kaufen. Was nun mit dem leerstehenden Gebäude passiert, ist bislang noch unklar. Der Mietvertrag läuft noch 13 Jahre.

veröffentlicht am 13.04.2016 um 14:14 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

Autor:

Andreas Timphaus
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Die Ankündigung des Elektronikmarkts Telepoint, Ende März seine Filiale an der Marienthaler Straße nach nur zwei Jahren wieder zu schließen, kam für viele Menschen unerwartet. Auch für Hendrik Sundmacher, dem das Areal sowie das Gebäude mit seinen 2600 Quadratmetern Verkaufsfläche gehören, war die Nachricht eine Überraschung. „Ich habe aus der Zeitung erfahren, dass Telepoint schließt“, sagt er.

Inzwischen hat die Oldenburger Fachmarktkette ihre Zelte in Hameln abgebaut. 22 Mitarbeiter waren von der Schließung betroffen und sollten, „soweit möglich“, Angebote für andere Standorte erhalten. Es bleibt die Frage: Was passiert mit dem fast neuen Gebäude? Sundmacher weiß es noch nicht, sieht den Entwicklungen aber gelassen entgegen. Dazu hat er allen Grund: Der Hamelner hat mit der Bünting-Unternehmensgruppe, zu der Telepoint gehört, ein langfristiges Arrangement geschlossen. „Der Vertrag läuft noch 13 Jahre und die Miete kommt pünktlich“, sagt Sundmacher.

An einem dauerhaften Leerstand ist aber auch er nicht interessiert. „Eins ist klar: Wenn eine Immobilie leersteht, wird sie nicht besser“, sagt Sundmacher. Ob die Bünting-Gruppe, zu der unter anderem auch die Supermarktketten Combi, Famila und Markant gehören, das Gebäude für eigene Zwecke nutzen möchte oder eine Untervermietung anstrebt, kann er nicht sagen. Er habe keinen Einfluss darauf, wer als Nächstes dort einzieht, wenngleich die Bünting-Gruppe für eine Untervermietung seine Einwilligung benötige.

Bei der Bünting-Gruppe, deren Kernregion zwischen der Nordseeküste und dem Münsterland liegt und von der niederländischen Grenze bis nach Ostwestfalen reicht, ist nur wenig in Erfahrung zu bringen. Aus der Zentrale im ostfriesischen Leer heißt es auf Anfrage lediglich: „Eine weitere Nutzung der Immobilie durch Bünting kommt nicht infrage, daher planen wir eine Untervermietung. Weitere Details können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht nennen.“

13 Jahre läuft der Mietvertrag noch – auf den ersten Blick eine lange Zeit. Die Bünting-Gruppe meint dazu, dass „Mietverträge mit diesen Laufzeiten durchaus branchenüblich sind“.



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