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Nordstadt, Zentrum, Wehrbergen: Netz soll ausgebaut werden / Startschuss Ende 2016?

Telekom will für schnelleres Internet sorgen

Hameln. Schnelleres Internet für Wehrbergen, die Nordstadt und die Innenstadt? Die Deutsche Telekom will offenbar viel Geld in den Breitbandausbau in Hameln investieren. Wie Stadtbaurat Hermann Aden mitteilt, plant der Telekommunikationsanbieter umfangreiche Baumaßnahmen, um die Internetversorgung in der Weserstadt zu verbessern.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus
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In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung sprach Stadtbaurat Aden von Tiefbauarbeiten in einem Umfang von sechs Kilometern Länge, die das Unternehmen vornehmen wolle. In der Innenstadt solle Glasfaserkabel verlegt werden. Dazu sei es nicht nötig, das neue Pflaster aufzureißen, da im Zuge der Altstadtsanierung bereits Leerrohre verlegt wurden. Als weiteren Teil der Arbeiten wolle die Telekom 65 Multifunktionskästen aufstellen.

Auf Nachfrage gibt sich der Internetanbieter noch sehr bedeckt. „Ja, es ist etwas geplant. Die Feinplanung ist aber noch nicht fertig, weshalb wir keine weiteren Auskünfte geben“, sagt George-Stephen McKinney. Zumindest ein paar Details lässt sich der Telekomsprecher aber dann doch entlocken. So betreffe die Erweiterung der Breitbandversorgung den Vorwahlbereich „05151“. Der Startschuss für die Arbeiten sei laut „grober Planung“ für das Jahresende vorgesehen. Wie viele Haushalte von den Plänen der Telekom wirklich profitieren werden, ist momentan noch nicht absehbar.

Das Projekt in Hameln soll Teil einer größeren Offensive der Telekom sein, um den Breitbandausbau in Deutschland voranzutreiben und zugleich die Geschwindigkeit zu erhöhen. Das Unternehmen will bis Ende 2016 die Zahl seiner VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen. Insgesamt lässt sich die Telekom das Programm laut eigener Aussage pro Jahr 4 Milliarden Euro kosten.

Für schnelleres Internet will die Telekom mittels Vectoring-Technologie sorgen. Das Vectoring beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die es zwischen den Kupferleitungen gibt. Dazu wird bis zu den Verteilerkästen Glasfaser verlegt. In den Verteilerkästen wird ein Vectoring-Gerät installiert, welches die Störsignale aus den zum Haus verlegten Kupferkabeln eliminiert. Die Methode ist zwar günstiger als Glasfaser, hat aber auch Nachteile.

Der Startschuss für den geplanten Ausbau des Breitbandkabelnetzes wird laut Telekom

voraussichtlich Ende des Jahres erfolgen.

dpa



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