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Besonders in der Erkältungszeit haben aromatische Kräuter Hochkonjunktur

Tee als Arznei oder Aperitif

Hameln. Milde Temperaturen, Regen und Nebel, dann Kälte mit Schnee – und anschließend wieder Regen, Regen und Regen. Dass die Erkältungswelle da überschwappt, ist kein Wunder. Was also tun, um aus dem Gesundheitstief herauszukommen? „Vorbeugen ist besser als heilen“, empfahl schon vor 400 Jahren der griechische Arzt Hippokrates.

veröffentlicht am 02.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:21 Uhr

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Elena Gorte schwört auf Kräuterteemischungen. Nach dem Motto „Abwarten und Teetrinken“ genießt sie täglich etwa einen Liter Tee – mal mehr, mal weniger. Gute Kräuterteemischungen sind besonders in den Wintermonaten ein Muss. „Ich glaube, sie sind ein gutes Mittel zur Vorbeugung, denn erkältet bin ich so gut wie nie“, mutmaßte die leidenschaftliche Teetrinkerin, während sie sich am Silvestermorgen auf dem Wochenmarkt am Stand von „Freverts Naturprodukten“ mit frischer Ware eindeckte. Die Mischung „Ingwer-Zitrone“ landete als erste in ihrem Einkaufskorb. Die leichte Schärfe des Ingwers und der erfrischende Zitronengrasgeschmack seien eine ideale Kombination mit hohem Genussfaktor.

Dem konnte Christian Frevert nur zustimmen. „Diese Mischung ist derzeit der Renner in meinem Teeregal“ betonte der Standbetreiber. Aber auch andere Kräuterteesorten liegen voll im Trend. „Kräutertees werden immer beliebter. Auch bei jungen Leuten“, so Frevert. Besonders dann, wenn Husten und Schnupfen Hochkonjunktur haben, steige die Nachfrage nach Kamille, Pfefferminz, Scharfgarbe, Eisenkraut, Kornblumen, Ringelblumen, Malvenblüten, Fenchel und Co. Diese und andere Kräuter oder auch Früchte werden gemischt, in Tüten verpackt und mit wohlklingenden Namen versehen. Schon die Bezeichnung der jeweiligen Mischung macht deshalb Lust auf eine Tasse frisch aufgebrühten Tee. Es lohnt sich, das Geschmacksgeheimnis von „Märchentee“, „Blumenwiese“, „Haustee“ oder „Schietwetter“ zu erkunden, denn jede Mischung schmeckt natürlich anders. Eins aber haben sie gemeinsam – sie alle sind naturbelassen. „Die Kräuter unterliegen einer strengen Kontrolle“, betont Frevert.

Kräutertees werden übrigens auch immer beliebter als Durstlöscher, sind sie doch eine gesunde Alternative zu den zuckerhaltigen Softgetränken und können kalt oder warm genossen werden. Der eingangs erwähnte Ingwer-Zitronen-Tee oder auch die Mischung „Ingwer Spezial“ mit Orangenschalen eignet sich übrigens auch gut als Begleiter zum Essen, als Aperitif vorweg oder als alkoholfreier Digestif nach einer üppigen Mahlzeit.

Vom Hamelner

Wochenmarkt berichtet Christiane

Stolte



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