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50 Spezialkräfte tauchen ab

Taucher proben den Ernstfall

HAMELN. Nicht nur das Technische Hilfswerk übte am Wochenende den Ernstfall. Auch mehr als 50 Spezialkräfte anderer Organisationen haben am Samstag an einem Kiesteich in Hameln an einer gemeinsamen Übung teilgenommen.

veröffentlicht am 02.09.2018 um 15:30 Uhr

Damit bei Großeinsätzen die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten funktioniert, haben Tauchergruppen aus Region und Umland in Hameln gemeinsam geübt. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Mit vier Personen besetzte Schlauchboote trieben auf dem Teich. Paddel stießen ins Wasser, Sicherheitsleinen hingen herunter. An den Leinen Taucher von Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die gemeinsam im bis zu fünf Grad kühlen Teichwasser probten.

Wasser tropfte noch am Tauchanzug herunter. Ann-Christin Meier war gerade erst aus dem Teich am Kiebitzweg gestiegen. Die junge Frau ist Rettungstaucherin bei der DLRG in Holzminden. Sieben Meter tief sei sie herab getaucht, sagte die 27-Jährige. „Ich konnte sogar zwei bis drei Meter weit sehen und auch Wasserpflanzen gut erkennen“, erzählte sie. Ein Übungsgewässer, das die Taucherin in den Kiesteichen bei Holzminden so nicht vorfindet. Dort sei das Wasser trüber, weil die Gewässer noch ausgekiest werden. „Wir haben in Hameln hier ein breites Spektrum an verschiedenen Gewässern, stehende mit unterschiedlichen Tiefen, aber auch die Weser mit mehreren Strömungsgeschwindigkeiten“, erklärte Christoph Nolte, der gemeinsam mit Michael Franke Tauchdienstleiter bei der Hamelner Feuerwehr ist. Dies sei einer der Gründe, weshalb Tauchergruppen aus Sehnde, Clausthal, Holzminden, Lehrte, Burgdorf und Hameln in den Teich stiegen. Meist werde in den jeweiligen Einheiten geübt. Allerdings seien die Tauchgruppen bei Großlagen, darauf angewiesen zusammenzuarbeiten, so Nolte. Mit dem gemeinsamen Training könne man Einsatzabläufe der Sondereinheiten optimieren, meinte der Feuerwehrmann. Daher wurden bei der Übung die einzelnen Tauchgruppen – dazu zählen neben dem eigentlichen Taucher ein Truppführer, ein Sicherheitstaucher sowie ein Signalmann – von Einsatzkräften verschiedener Einheiten besetzt.



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