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Interesse an Trend hält unvermindert an

Tattoo-Convention mit schaurigen Momenten

HAMELN. „Echt krass!“, „Oh mein Gott“ oder „Das würde ich nie im Leben machen“. Sätze wie diese hörte man auf der fünften Tattoo Convention in der Rattenfängerhalle viele, wenn sie den 24-jährigen Nino aus Hannover sahen. Der Grund: seine tätowierten Augen. Das Weiße im Auge verschwindet bei den sogenannten „Eye-Balls“ komplett

veröffentlicht am 16.09.2018 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 17.09.2018 um 13:18 Uhr

Schauriges Highlight: Ninos tätowierte Augen. foto: hx

Autor:

Peter Höxter
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Schauriges Highlight: Ninos tätowierte Augen. foto: hx
Schauriges Highlight: Ninos tätowierte Augen. foto: hx
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Nicole lässt sich im Maori-Stil tätowieren.foto: hx
Nicole lässt sich im Maori-Stil tätowieren.foto: hx
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Tätowiererin Deni setzt beim „Hand-Poking“ mit dem Stichel akribisch Punkt an Punkt. foto: hx
Tätowiererin Deni setzt beim „Hand-Poking“ mit dem Stichel akribisch Punkt an Punkt. foto: hx
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Schauriges Highlight: Ninos tätowierte Augen. foto: hx
Nicole lässt sich im Maori-Stil tätowieren.foto: hx
Tätowiererin Deni setzt beim „Hand-Poking“ mit dem Stichel akribisch Punkt an Punkt. foto: hx
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Tattoo-Convention in der Rattenfängerhalle
Quelle: hx

Nach Hameln war Nino gekommen, um seine Tattoo-Sammlung zu ergänzen. „Wir würden die Augen nicht tätowieren“, erklärt Birgit vom Tattoo-Studio Wild Spirit. Es sei zudem rechtlich gar nicht klar, ob Tattoo-Studios das überhaupt dürften. Solche Tattoos entständen vorwiegend in Hinterhofzimmern. Hygienische und andere Risiken inklusive. Die Gefahr, daran zu erblinden, sei recht hoch.

Neue Trends waren auf der Messe kaum auszumachen. Lediglich Maori-Tätowierungen, deren Formen Freiheit, Schutz, Familie oder Kraft symbolisieren, sind etwas mehr im Kommen. Eine Besonderheit gab es dann doch: „Deni“ aus Ottbergen bei Höxter sticht die Farbe nicht mit einer schnell vibrierenden Maschine, sondern mit einem Stichel unter die Haut. Eine langwierige Angelegenheit, denn es muss akribisch Punkt an Punkt gesetzt werden. Diese Technik nennt man Hand-Poking und sie war auf der Tattoo Convention nur bei ihr zu beobachten.

Kleines Tattoo-Abc

Nicole lässt sich im Maori-Stil tätowieren.foto: hx
  • Nicole lässt sich im Maori-Stil tätowieren.foto: hx
Tätowiererin Deni setzt beim „Hand-Poking“ mit dem Stichel akribisch Punkt an Punkt. foto: hx
  • Tätowiererin Deni setzt beim „Hand-Poking“ mit dem Stichel akribisch Punkt an Punkt. foto: hx
  • Arschgeweih: Tätowierung über dem Steiß, einst voll, inzwischen out. Wird gern zum Rücken hin erweitert.
  • Bunte Farben: verblassen mit der Zeit und müssen eventuell aufgefrischt werden.
  • Cover Up: Überstechen alter Tattoos. Zur Vorbereitung kann eventuell eine Laserentfernung notwendig sein.
  • Desinfektionsmittel: Hygiene ist beim Tätowieren unerlässlich!
  • Entfernung: Lasertechnik macht die Tattoo-Entfernung möglich. Kostet zwischen 75 und mehreren hundert Euro.
  • Freehand: Freihand-Tattoos ohne Vorzeichnung.
  • Geek- oder Nerd-Tattoo: zeitgemäße Motive aus dem Computerbereich.
  • Henna-Tattoos: Mit Henna-Farbe aufgemalte, vergängliche Tattoos.
  • Infektionsgefahr: Unsterile Gerätschaften und Nadeln sind gefährlich. Häufig bei „Hinterstubentätowierern“.
  • Japanische Tattoos: Oft großflächig, mit Landschafts-, Koi- oder Kirschblüten-Motiven. Teilweise Erkennungszeichen der Yakuza (siehe Y).
  • Kosten: Nach oben gibt es keine Grenzen, gute Tattoos haben ihren Preis.
  • Licht: Eine gute Ausleuchtung ist beim Tätowieren unerlässlich.
  • Maori-Tattoo: aus Neuseeland stammende Symbole.
  • Nadeln: Werden unter die oberste Hautschicht gestochen. Die richtige Tiefe ist wichtig für die Haltbarkeit des Tattoos.
  • Oldschool: klassische Motive wie Anker, Herzen oder Schwalben mit kräftigen Randlinien.
  • Piercing: durch die Haut gestochener Schmuck, gerne an den Augenbrauen, Ohren, am Bauchnabel oder im Intimbereich.
  • Qualität: Wird in seriösen Tattoo Studios geboten. Ein Tattoo ist was für’s Leben!
  • Rasieren: Vorbereitung zum Tätowieren. Haare sind mögliche Infektionsquellen.
  • Schmerz: Unterschiedlich. Besonders schmerzhaft sind Knöchel, Rippen, Nierenregion sowie Innenseiten der Arme und Beine.
  • Trend: derzeit nicht erkennbar, insgesamt zunehmendes Interesse an Tattoos.
  • Unikat: Bei jedem Menschen sieht ein Tattoo anders aus und jeder Künstler hat seinen eigenen Stil.
  • Vaseline: Hält die Haut beim Tätowieren geschmeidig.
  • Worst-Case: Schreibfehler bei Schriftzügen.
  • xXx: Aus dem Film Triple xXx bekanntes Tattoo, hat einen kleinen Trend zur Nachahmung ausgelöst.
  • Yakuza: Kriminelle japanische Organisation, deren Erkennungszeichen unter anderem Tattoos sind.
  • Zeit: Ein großes Tattoo kann sechs bis neun Stunden oder mehr dauern.


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