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Tafel "profitiert" vom Dioxin-Skandal

veröffentlicht am 19.01.2011 um 17:50 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Eier

Hameln (kar). „Eier sind für unsere Kunden Luxusartikel“, gibt Hartmut Kahle unumwunden zu. Umso mehr freute sich der Vorsitzende der Hamelner Tafel jetzt über die Spende von 200 Zehnerkartons mit Eiern von heimischen Lebensmittelläden. Schuld ist der Dioxin-Skandal. Und damit verbunden die Kaufzurückhaltung der Kunden.

Viele Lebensmittelläden bleiben jetzt auf ihren Eiern sitzen und spenden diese der Tafel. Werden deren Kunden damit zu Verbrauchern zweiter Klasse, die essen sollen, was andere lieber vermeiden? „Nein“, sagt Kahle: „Die Eier sind überprüft worden. Sie sind in Ordnung.“

80 bis 100 bedürftige Familien werden pro Ausgabetag in der Ruthenstraße von der Tafel mit Lebensmitteln versorgt. Und fast alle, die gestern anstanden, nahmen nur allzu gern Eier mit. Auch spürbar mehr Pute und Schwein wurden der Tafel in dieser Woche gespendet: „Hier fehlen uns aber die Überprüfungsmöglichkeiten“, räumt Kahle ein.



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