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Superintendent kehrt in Härtefallkommission zurück

veröffentlicht am 03.07.2012 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ni). Von Abschiebung bedrohte Asylbewerber können weiter auf die Unterstützung der Kirchen zählen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Menschen beizustehen, denen aus der Anwendung geltenden Rechts unermessliches Leid entsteht“, begründete Superintendent Philipp Meyer seine Rückkehr in die Härtefallkommission des Landes Niedersachsen.
 Meyer ist einer der beiden evangelischen Vertreter in der Kommission, die bei abgelehnten Flüchtlingen prüft, ob sie nicht doch im Land bleiben dürfen. Nach scharfen Kontroversen innerhalb des Gremiums hatte er im Einvernehmen mit dem Rat der Konföderation Evangelischer Kirchen Niedersachsens seine Mitarbeit ruhen lassen. Nachdem das Land jetzt die Regeln für die Arbeit der Kommission gelockert hat, beschloss der Rat nunmehr, wieder in dem Gremium mitzuwirken. Allerdings „unter Vorbehalt“, wie Meyer betont. „Wir wollen beobachten, wie die Kommission mit den neuen Regeln arbeiten kann, ob sie sich bewähren.“ Mitglieder der Härtefallkommission hatten in der Vergangenheit immer wieder Kritik an den hohen Hürden geübt, die ein abgelehnter Asylbewerber in Niedersachsen nehmen muss, um aus humanitären Gründen von der Abschiebung bewahrt zu bleiben. Streit gab es aber oft auch innerhalb des neunköpfigen Gremiums.

Mehr zu den Streitigkeiten gibt's in der Dewezet.



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