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Ratsmehrheit hält an Fördersumme fest

Sumpfe erhält weiterhin 50 000 Euro

HAMELN. Die Sumpfblume erhält von der Stadt Hameln auch im Jahr 2018 einen Zuschuss in Höhe von 50 000 Euro. Dies hat der Rat der Stadt am Mittwoch mehrheitlich beschlossen.

veröffentlicht am 17.12.2017 um 15:13 Uhr

Das Kulturzentrum „Sumpfblume“ an der Weser. Foto: DANA
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Zuvor hatte die Förderung in dieser Höhe zur Debatte gestanden. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Fördersumme um 5000 Euro zu reduzieren (wir berichteten). Die personelle Anpassung der Sumpfblume, mit der Geschäftsführerin Linda Meier den Antrag für die Fördersumme begründet, befinde sich im wirtschaftlichen Bereich. Eine Förderung des Kultur- und Kommunikationszentrums in Höhe von 45 000 Euro müsse daher ausreichen. Als weiteres Argument führte die Verwaltung die aufgrund der BHW-Gewerbesteuerrückzahlung in Millionenhöhe angespannte Haushaltslage an. Die CDU/DU/UFB-Fraktion teilte diese Auffassung.

Die Ratsgruppe SPD/Linke/Grüne beantragte indessen, die Förderung in Höhe von 50 000 Euro in 2018 fortzusetzen. Damit solle die „sichtbare positive Entwicklung des Angebots der Sumpfblume“ weiter gesichert werden, hieß es in der Begründung der Gruppe. Im Rat fand sich dafür eine Mehrheit. 26 Ratsmitglieder stimmten für den Antrag von Rot-Rot-Grün.

Eine Kürzung der Fördersumme vonseiten der Stadt hätte in der Folge eine weitere Beschneidung des Zuschusses nach sich ziehen können. Die 50 000 Euro sind an den Beschluss des Kreistags gekoppelt, der die Sumpfblume ebenfalls mit 50 000 Euro im Jahr bezuschusst. Der hatte einer Erhöhung des Zuschusses von 45 000 Euro auf 50 000 Euro für 2017 unter der Bedingung zugestimmt, dass die Stadt Hameln das Kulturzentrum in gleicher Höhe unterstützt.

Infolge einer Kürzung der Fördermittel durch die Stadt Hameln hätte womöglich auch der Kreistag den Zuschuss wieder um 5000 Euro gekürzt. Und die Sumpfblume hätte 10 000 Euro weniger zur Verfügung gehabt.



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