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Aus dem Wald ans Futterhaus

„Stunde der Wintervögel“: Vom 6. bis 9. Januar wird wieder gezählt

WESERBERGLAND. Wenig Samen und Baumfrüchte im Wald – viele Besucher am Futterhaus. Dieser Effekt könnte sich bei der kommenden „Stunde der Wintervögel“ bemerkbar machen. Vom 6. bis zum 9. Januar laden der Nabu und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) wieder zu Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion ein.

veröffentlicht am 08.12.2021 um 12:31 Uhr

08. Dezember 2021 12:31 Uhr

WESERBERGLAND. Wenig Samen und Baumfrüchte im Wald – viele Besucher am Futterhaus. Dieser Effekt könnte sich bei der kommenden „Stunde der Wintervögel“ bemerkbar machen. Vom 6. bis zum 9. Januar laden der Nabu und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) wieder zu Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion ein.

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Jeder und jede ist aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und sie dem Nabu zu melden.

„Wir haben in den vergangenen Wochen einen starken Durchzug von Bergfinken, Eichelhähern und Ringeltauben registriert. Die Vögel ziehen aus Nord- und Osteuropa nach Süden und Westen – also auch zu uns nach Deutschland. Das tun sie vermehrt, wenn es beispielsweise nicht genügend Bucheckern oder andere Baumfrüchte im Brutgebiet gibt“, so Rüdiger Wohlers vom Nabu Niedersachsen. „Wir erwarten daher, dass es zur ‚Stunde der Wintervögel‘ viel zu beobachten geben wird.

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Vögel kommen häufiger auf Nahrungssuche in unsere Gärten, wenn das Angebot in den Wäldern knapp ist.“ An Futterhäuschen, -säule oder Knödelspender im Garten oder auf dem Balkon lassen sich Vögel am einfachsten beobachten. „Mit der Fütterung sollte schon vor dem ersten Schnee begonnen werden, damit sich die Vögel an den Platz gewöhnen“, so Wohlers.

Die Beobachtungen können per App unter www.Nabu.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 17. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800/1157-115 geschaltet. Auch in der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland kann ab dem 10. Januar noch unter 05724/399 41 18 nachgemeldet werden.

red



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