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Sanierung der Treppen im Fußgängertunnel am Kastanienwall vor dem Abschluss

Stufe für Stufe – Schritt für Schritt

Hameln (as). Die Arbeiten, erklärt Ralf Wilde, seien kompliziert, sehr kompliziert. Seit Mitte April ist der Fußgängertunnel am Kastanienwall bereits Baustelle, müssen Passanten Umwege in Kauf nehmen – und daran wird sich nach Angaben des städtischen Fachbereichsleiters Umwelt und technische Dienste kurzfristig auch nichts ändern.

veröffentlicht am 29.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 11:41 Uhr

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Ursprünglich habe die Stadt gehofft, die Maßnahme innerhalb von vier bis sechs Wochen zum Abschluss bringen zu können. Doch wie so oft bei Sanierungsarbeiten, stecke der Teufel im Detail, sei man vor unliebsamen Überraschungen nicht gefeit. Das Problem: Regenwasser. Laut Wilde waren die Tunnelwände undicht, mussten in den betroffenen Bereichen abgedichtet werden. Sehr schnell sei klar geworden, dass die beauftragte Baufirma mit den Arbeiten bis zum Tag der Niedersachsen nicht fertig werde. Deshalb habe man die Baumaßnahme in zwei Abschnitte geteilt. Der erste Teilabschnitt sei inzwischen fertiggestellt, der zweite befinde sich in der Endphase.

„Mehr Sicherheit und Kopffreiheit“

„Wir wollten zum Tag der Niedersachsen im Fußgängertunnel auf keinen Fall eine Baustelle haben“, erläutert Wilde das Vorgehen. Nach der kurzzeitigen Öffnung des Tunnels zum Landesfest sei der zweite Abschnitt in Angriff genommen worden. Die Toiletten und das Parkhaus seien zu erreichen, allerdings nicht von der Seite des Rathausplatzes aus. An Markttagen ruhe zudem die Arbeit, da die Besucher sonst einer zu großen Staub- und Lärmbelästigung ausgesetzt würden. Außerdem fehle dem Unternehmen am Markttag der Stellplatz für den Ladekran.

Schwerpunkt der dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten seien die Treppen. Die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gewährleistet gewesen, unterstreicht Wilde. Der unter anderem vom Frost beschädigte alte Fliesenbelag der Treppen werde nun durch Granitplatten ersetzt, die eine längere Lebensdauer hätten und vor allem nicht mehr so rutschig seien. Außerdem würden die Stufen in der Höhe modifiziert, damit große Menschen mehr Kopffreiheit haben als bisher. Die Fliesen an den Wänden blieben erhalten und würden nicht erneuert. Angesichts knapper Finanzmittel könne die Stadt derzeit ohnehin nur Maßnahmen realisieren, die dringend notwendig seien. Trotz der erheblichen Verzögerungen und zusätzlicher Arbeiten geht Wilde davon aus, den eingeplanten Kostenrahmen in Höhe von 52 000 Euro einzuhalten. Möglicherweise, freut sich der Fachbereichsleiter, werde es sogar noch etwas billiger. Das Ende der Arbeiten ist in Sicht: Voraussichtlich am 14. August wird laut Wilde auch der zweite Abschnitt fertiggestellt sein.



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