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Streit um Brustzentrum zieht weiter Kreise - Bericht heute im NDR

veröffentlicht am 26.08.2011 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

NDR

Hameln (CK). Der Streit um die Behandlung von gesetzlich versicherten Brustkrebspatientinnen am Sana Klinikum in Hameln hat mittlerweile weitere Medien auf den Plan gerufen: Gestern drehte der NDR am Hamelner Krankenhaus, wo auch Vertreterinnen der Patienteninitiative anwesend waren. Dort machten sie ihrem Unmut Luft.

Der Hintergrund: Durch den Einspruch einer niedergelassenen Onkologin droht akut die Schließung der gynäkologisch-onkologischen Ambulanz am Sana Klinikum. Die Brustambulanz darf durch den Widerspruch eines niedergelassenen Radiologen nur noch ein Viertel der bisher durchgeführten Mammografien durchführen.

Seit mehreren Wochen sammelt die Initiative Unterschriften, die inzwischen die Marke von 9000 geknackt haben, um den Erhalt der Ambulanzen am Brustzentrum einzufordern. Aus Sicht der Patienteninitiative müsse bedacht werden, dass eine Vielzahl von Brustkrebserkrankten die spezialisierte Behandlung in den Ambulanzen bevorzuge. „Der Wunsch der Patienten muss ernst genommen, Tausende von Stimmen dürfen nicht ignoriert werden“, sagt Gisela Hölscher, eine der Initiatorinnen.  Betroffene Frauen müssten frei wählen dürfen, welcher Arzt sie während einer oft lebensbedrohlichen Krebserkrankung behandele. Für die einen sei es der vertraute niedergelassene Arzt, für die anderen eben der spezialisierte Arzt in der Ambulanz.

Heute Abend wird der Bericht bei "Hallo Niedersachsen" auf dem NDR zu sehen sein.

Die Unterschriftensammlung wird fortgesetzt. Listen und Informationen sind über Gisela Hölscher 05154-644, patienteninitiative@t-online.de und www.ani-ca.de zu erhalten.



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