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Nacht- und Frühschicht legen Arbeit nieder / IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Lohn

Streik bei Vorwerk

HAMELN. In der Branche Textil und Bekleidung stehen auch nach zwei Verhandlungsrunden die Zeichen auf Konfrontation. Für Montag hatte die IG Metall auch beim Teppichhersteller Vorwerk in Hameln zum Warnstreik aufgerufen.

veröffentlicht am 13.02.2017 um 14:58 Uhr
aktualisiert am 13.02.2017 um 19:10 Uhr

Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Einkommen um 4,5 Prozent und eine Verlängerung des Tarifvertrages Altersteilzeit zu verbesserten Bedingungen. Die Arbeitgeber wollen vier Nullmonate durchsetzen. Die erste Erhöhung der Entgelte um 1,4 Prozent soll zum 1. Juni 2017 stattfinden, eine zweite Anhebung in Höhe von 1,5 Prozent bieten sie zum 1. Juni 2018 an. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 28 Monate betragen. Auf die Forderung nach einer Verlängerung des Altersteilzeittarifvertrages gingen die Arbeitgeber nicht ein. Die bundesweiten Warnstreiks begannen unmittelbar nach dem Ende der Friedenspflicht am 31. Januar. „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Vorwerk empfinden das Arbeitgeberangebot als Missachtung ihrer Arbeitsleistung“, sagt Gewerkschaftssekretärin Sabine Glawe über die Stimmung bei den Beschäftigten.

Der Warnstreik der Nacht- und Frühschicht bei Vorwerk am Montag sei die Folge der Verweigerungshaltung auf Arbeitgeberseite. Mittels einer Unterschriftenaktion, die während des Warnstreiks durchgeführt wurde, bekräftigen sie ihre Tarifforderung und fordern die Arbeitgeberseite zu ernsthaften Verhandlungen auf. „Wir hatten in den letzten Jahren eine hohe Leistungsverdichtung. Wir sind in Vorleistung gegangen und möchten jetzt die Rechnung beglichen haben“, so Stephan Gerloff, Betriebsratsvorsitzender bei Vorwerk. Die Arbeitgeber müssten sich in der dritten Verhandlungsrunde bei der Entgelterhöhung, aber auch bei der Frage Altersteilzeit auf die Position der Gewerkschafter zubewegen.

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen den Tarifvertragsparteien findet am 15. Februar in Saarlouis statt. Die IG Metall hat weitere Aktionen und Kundgebungen angekündigt.fn/red



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