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Wer ist zuständig für die Kinder am Kuckuck?

Straße statt Schulhof

Hameln. Kein politisches Statement über vermeintlich kriminelle Migranten, keine öffentliche Debatte über wuchernde Parallelgesellschaften ohne den Hinweis auf die integrative Wirkung von Bildung. Der Schulbesuch gilt als erster Schritt hin zu einer erfolgreichen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Keine Schulbildung, keine Integration, so der Umkehrschluss. Das Hamelner Wohngebiet „Kuckuck/Rohrser Warte“ entwickelt sich derzeit unter den Augen von Anwohnern, Politikern, Stadt und Landkreis zu einem sozialen Brennpunkt, der auch mit diesem Integrationsproblem zu kämpfen hat: „Wir sehen hier auf der Straße und im Treffpunkt ,Kuckucksnest‘ häufig Kinder, die wir noch nie in der Schule gesehen haben“, berichtet Birgit Albrecht, Leiterin der Grundschule Hameln-Rohrsen. Diese seien, vermutet Albrecht, Kinder zugewanderter Roma-Familien, nicht gemeldet und auf dem Papier demnach gar nicht existent.

veröffentlicht am 04.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:26 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite


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