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Beim Sommertreffen des Treser-Clubs glänzten 54 Oldtimer / Auch „Les Humphries“-Sänger dabei

Stelldichein der chromblitzenden Veteranen

Hameln (roh). Als am Samstagmorgen die Sonne den Kampf gegen den Nebel gewonnen hatte, erstrahlte der Bürgergarten in ungewöhnlicher Farbenpracht: Die entlang der Fußwege aufgestellten Fahrzeuge des vierten Sommertreffens des Treser-Clubs glänzten buchstäblich mit den Blüten der Grünanlage um die Wette. 110 Mitglieder des Clubs mit 54 Fahrzeugen waren der Einladung von Carsten Nitzsche gefolgt und sorgten für Rekordbeteiligung.

veröffentlicht am 03.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:21 Uhr

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Der Star der Veranstaltung war ohne Zweifel der bereits im letzten Jahr angekündigte Gumpert Apollo, ein für den Straßenverkehr zugelassener Sportwagen, der mit 1 Meter und 11 Zentimeter Höhe und 800 PS einen Hauch von Rennsport nach Hameln brachte. Martin Schrodt von der Firma Gumpert: „Das Auto erfüllt die Abgasnorm Euro vier, verbraucht um die 14 Liter Benzin und ist ab 310 000 Euro erhältlich.“ Das älteste Fahrzeug in diesem Jahr war der Ford A Town Sedan mit dem Dieter Kleinert aus Berlin nach Hameln gekommen war. Familie Schlichte aus Bad Pyrmont nahm mit zwei Fahrzeugen an dem Treffen teil. Vater Friedrich mit einem Dodge Kingsway Custom aus dem Jahr 1956 und Sohn Friedrich Florian mit einer Chevrolet Corvette Stingray von 1969. Auch Walter Treser, Namensgeber des Clubs und ehemaliger Motorsportchef bei Audi, war mit einem seiner Fahrzeuge vor Ort und sagte: „Klar, der Apollo ist schon was Besonderes, aber in diesem Jahr ist mein persönlicher Favorit der kurze Audi.“ Als man seinerzeit bei Audi auf die Entwicklung im Rallye-Sport reagieren musste, habe man den Audi Quattro verkürzt, so Treser: „Von dieser kurzen Version wurden nur cirka 200 Stück gebaut.“ Mit einem davon war Alex Verstraete eigens aus Belgien angereist.

Außer dem Belgier waren Mitglieder aus Österreich, der Schweiz und ganz Deutschland nach Hameln gekommen. J.J. van Hagen, Sänger der bekannten Gruppe „Les Humphries Singers“, war mit seinem Manager aus Mallorca nach Hameln gekommen: „Na klar haben wir die Einladung angenommen. Es ist schon toll, was hier an Fahrzeugen gezeigt wird.“ Van Hagen war, wie auch die zahlreichen Besucher, von der Vielfalt der präsentierten Fahrzeuge beeindruckt: Oldtimer, Einzelstücke, Treser-Modelle und Klassiker von morgen. Für Szenegeflüster war auch gesorgt: Der Sänger gab am Rande der Veranstaltung bekannt, dass es eine „Reunion“ der Les Humphries geben werde. Vorsitzender Nitzsche: „Wir sind ein offener Automobil-Club, kein reiner Oldtimerverein und auch keiner ausschließlich für Treser-Fahrzeuge. Das macht den Charme unserer Sommertreffen aus.“

Zwei Tage lang waren die liebevoll restaurierten Fahrzeuge auf den Straßen des Weserberglandes zu sehen. Von Hameln führte die Ausfahrt am Samstag zur Marienburg mit Mittagessen und Besichtigung des Schlosses. Gestern fuhren Nitzsche und seine Treser-Freunde nach Bad Pyrmont in den Kurpark.

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J.J. van Hagen von den „Les Humphries Singers“: „Hameln und das Sommertreffen des Treser-Clubs war eine Reise wert.“


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