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Handwerkspräsident übergibt an Eckhard Stein

Steinmann verabschiedet sich von der Landesbühne

HAMELN-PYRMONT. Nach mehr als fünf Jahren an der Spitze der niedersächsischen Handwerkskammern verabschiedet sich der Emmerthaler Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover, als Vorsitzender der sechs niedersächsischen Handwerkskammern von der Landesbühne.

veröffentlicht am 05.11.2021 um 09:00 Uhr

Der starke Zusammenhalt und die intensive Kooperation unter den niedersächsischen Kammern sowie der enge Verbund der Nordkonferenz als Zusammenschluss unter 15 Handwerkskammern seien dem ehemaligen Kreishandwerksmeister Hameln-Pyrmonts immer ein besonderes Anliegen gewesen. Im Mittelpunkt seiner Interessenvertretung stand die Stärkung der dualen Ausbildung im Handwerk. Mit der Verleihung des Niedersächsischen Verdienstordens im Juli würdigte auch das Land seine Leistungen.

Eckhard Stein, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, übernimmt nun als Nachfolger das Spitzenamt. Als Diplom-Ingenieur führt Stein einen Sanitär- und Heizungsbetrieb mit rund 20 Beschäftigten in Wilhelmshaven. Stein bringt ehrenamtliche Erfahrungen mit und wird als Vorsitzender des Bildungsausschusses der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN) die Aus-, Fort- und Weiterbildung weiterhin im besonderen Fokus halten.

Als sein Vertreter auf Landesebene wurde Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, gewählt. Er wird gleichzeitig die niedersächsischen Interessen auf Bundesebene beim Zentralverband des Deutschen Handwerks vertreten. Eine Veränderung gab es auch auf der Arbeitnehmerseite. Vizepräsident Hartmut Kahmann aus Hildesheim trat nicht wieder an. Die Funktion als Sprecherin für die Arbeitnehmervizepräsidenten und Beschäftigten in den Betrieben des niedersächsischen Handwerks auf Landesebene nimmt in Zukunft Stephanie Wlodarski, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Hannover, wahr.

Stein betonte bei seinem Amtsantritt, dass das niedersächsische Handwerk mit seinen rund 85 000 Betrieben und mehr als 545 000 Arbeitnehmern aufgrund des hohen Fachkräftebedarfs vor großen Herausforderungen stehe. Die wirtschaftliche Lage im Handwerk sei sehr robust, die Chancen für junge Menschen bis hin zur Gründung einer eigenen betrieblichen Selbstständigkeit außerordentlich gut. Gerade die Energiewende sei ohne das Handwerk nicht zu schaffen. Corona habe zudem gezeigt, wie systemrelevant das Handwerk ist. red



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