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Ende April sollen Arbeiten in der Osterstraße fertig sein

Stein für Stein: Die Baustelle wandert weiter

Hameln (ch). Wenn die Temperaturen im Frühjahr endlich über den Nullpunkt klettern, bedeutet das Vogelzwitschern und erste Blüten – oder auch Baustellenlärm und neues Pflaster. Das Ende der Frostperiode ist für die Arbeiten in der Fußgängerzone eine gute Nachricht.

veröffentlicht am 28.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 22:41 Uhr

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„Die Baustelle ist wieder ein Stück gewandert“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Es geht voran. Drei Wochen lang mussten die Bauarbeiten ruhen, aufgerissene Gräben in der Osterstraße wurden wieder zugeschüttet, um die Leitungen vor Frost zu schützen. So sollte verhindert werden, dass das Wasser in den Rohren gefriert. Diese Woche geht es weiter. Ein roter und zwei grüne Bagger, schwarze Plastikrohre, Berge von grauem Schotter, braunem Sand und silbrigen Pflastersteinen, eine abgebaute Laterne und ein türkises Toilettenhäuschen: Es wäre ein malerisches Baustellenstilleben, wäre es nicht – alles andere als regungslos.

Der Boden vibriert, wer darüberläuft, spürt die Erschütterung im ganzen Körper. Schirme, Taschen, Kinderwägen – alles wackelt mit. Mit einer Rüttelplatte wird das bereits verlegte neue Pflaster abgerüttelt, damit es fest sitzt. Um das Dröhnen der Maschine zu dämpfen, trägt der Arbeiter Ohrenschützer, während er die Rüttelplatte langsam Meter für Meter immer wieder über die neu gepflasterte Fläche zieht.

Die Möglichkeit, dem Lärm zu entgehen, haben die Händler rechts und links der Baustelle der Osterstraße nicht. Das Maschinendröhnen lässt sich durch die Geschäftstüren nicht einfach ausschließen. Dennoch versuchen sie, sich damit zu arrangieren. „Natürlich ist das Geschäft durch die Bauarbeiten beeinträchtigt“, sagt Dieter Mönckemeyer, Inhaber eines Lederwarengeschäfts direkt an der Baustelle. Aber man habe die Erneuerung der Fußgängerzone gewollt, da seien Unnannehmlichkeiten durch die Arbeiten nicht zu vermeiden. Das müsse man nun so hinnehmen. Weniger gelassen sehen die Betreiber von Gastronomiebetrieben in der Osterstraße Lärm und Dreck. „Zu 100 Prozent wirkt sich das aus“, sagt Hasan Konuk von Hasans Döner. Durch die Baustelle kämen kaum noch Kunden, auf die Dauer könne ihn das ruinieren. „Im Einzelhandelsbereich haben wir Einbußen von rund 50 Prozent, im Restaurantbereich circa 15 Prozent“, sagt auch Gerhard Brauer von der Vinothek Vin & Vini. Wichtig ist den Gastronomiebetreibern vor allem, dass die Arbeiten beendet sind, bevor die Freiluftsaison beginnt. „Wegen der Verzögerung durch die Frostperiode werden die Arbeiten in der Osterstraße erst Ende April fertig werden“, sagt Wahmes.

Ab morgen soll vom Museum an Richtung Osten wieder neu gepflaster werden. Dafür ist das alte Pflaster bereits entfernt und die alte bituminöse Tragschicht entfernt worden. Die Bagger schaufeln Leerräume für Versorgungsleitungen, die Stadtwerke haben bereits Elektrizitätsleitungen verlegt. Um alles für die neuen Steine vorzubereiten, bilden eine Schottertragschicht und darüber ein Brechsand-Splitt-Gemisch den Untergrund. Erst wenn das Pflaster in der Osterstraße fertig ist, sollen Ende April auch die ersten Steine in der Bäckerstraße verlegt werden.

In der Bäckerstraße gehen die Bauarbeiten weiter.Das neue Pflaster wird mir einer Rüttelplatte festgerüttelt (unten).

Fotos: Dana



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