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Steigen die Stadtwerke ins Müllgeschäft ein?

veröffentlicht am 15.02.2012 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (HW).  Die Stadtwerke Hamelnprüfen einen Einstieg ins Müllgeschäft.  Das erklärte GWS-Geschäftsführerin Susanne Treptow  auf der Dewezet-Anfrage, nachdem bekanntgeworden war, dass die e.on AG plant, ihr Tochterunternehmen „e.on Energy from Waste“ zu verkaufen.

Diese AG mit Sitz in Helmstedt ist mit 61,2 Prozent Mehrheitsgesellschafter der Interargem GmbH, die wiederum die Müllverbrennungsanlage in Afferde betreibt.

Noch hat Treptow nach eigenem Bekunden „keinen Gedanken in diese Richtung verschwendet“. Damit das geschieht, müsse im Hause e.on erst einmal die Entscheidung fallen, „ob überhaupt verkauft wird“. Dieser Unternehmensbeschluss stehe derzeit noch aus. „Deshalb werde ich mich mit dem Thema erst beschäftigen, wenn es aktuell ist“, sagt die Geschäftsführerin und betont: „Es müsste sich um eine rentierliche Investition handeln und wäre dann ein Abwägungsprozess zwischen Chancen, Risiken und dem Kaufpreis.“

Wie Susanne Treptow sich eine Übernahme vorstellen könnte, erzählt sie in der Dewezet. Dort äußert sich auch das Umweltnetzwerk in Hamburg und nennt Gründen, warum die e.on AG ihr Helmstedter Tochterunternehmen verkaufen wolle.



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