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„Immer wieder sonntags“ live in Hameln

Stefan Mross und die Dorfrocker

HAMELN. Jedes Jahr von Ende Mai bis Ende August, und das nun schon seit 1995, wird die zweistündige populäre Musik- und Unterhaltungsshow „immer wieder sonntags“ live aus dem Europa-Park Rust ausgestrahlt, jetzt landete sie auf ihrer Deutschland-Tournee am Sonntagabend in Hameln.

veröffentlicht am 03.04.2017 um 16:12 Uhr
aktualisiert am 03.04.2017 um 18:45 Uhr

Stefan Mross Auftritt sorgte für Beifallstürme. Foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Eine Rattenfängerhalle voller Fans fiebert den Stars entgegen, bereit zu klatschen, zu schunkeln und mitzusingen, gleich von Beginn an mit heftigen Beats und wummernden Bässen eingestimmt. Und der rasante Auftritt von Moderator und Sänger Stefan Mross erzeugt sofort den ersten Beifallssturm. Da wird Nähe hergestellt, viele Zuschauer mit Handschlag begrüßt, nach Wohnsitz und Anreiseweg gefragt. Manche Fans sind aus Lemgo, Bad Oeynhausen und Neumünster gekommen, andere aus Aerzen. So oft ist dieser Ort wohl noch nie bei einer Veranstaltung genannt worden, denn Stefan Mross zeigt sich bei seinem zweiten Auftritt schon bestens über dessen Geografie und Politik informiert. Doch zunächst nehmen die Dorfrocker die Bühne in Beschlag und heizen dem Saal kräftig ein. Philipp Thomann (Gitarre), der ältere Bruder Markus (Akkordeon) und der mittlere Bruder, Leadsänger Tobias, bringen das Publikum auf Touren, da wird geklatscht und gejohlt. Doch die musikalische Wucht durch Schlagzeug und Bass kommt vom Band, immerhin wird live gesungen.

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  • Eindrücke vom Stefan Mross Konzert in der Rattenfängerhalle
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Das quietschbunte Bühnenbild mit einer mediterranen Villa im Hintergrund und die Krachledernen der „Dorfrocker“ muss man wohl einfach als Showeffekte akzeptieren. Ein paar Kalauer, ihr aktueller Hit „Daumen hoch“ und das bekannte „Dorfkind und stolz drauf“, dann übernimmt Stefan Mross. Moderation im Plauderton über seinen Freund Herbert, den Familienurlaub mit Opel Ascona, zwischendurch ein Gag, dann betritt Claudia Jung die Bühne. Wie alle anderen Künstler hat sie für „die Weltstadt Hameln“ Komplimente im Gepäck und bekannte sowie neue Songs parat. Auch hier kommt die Musik als Playback, das Vers-Refrain-Schema ist schlagertypisch, die Ähnlichkeit zu Stücken von Andrea Berg oder Helene Fischer liegt in dem stampfenden Rhythmus und in der ähnlichen Stimme.

Von ihrer CD „Frauenherzen“ singt Claudia Jung „Morgen werde ich wirklich gehen“, es ist ihr neuester Song. Doch geht sie „einen Kompromiss ein, denn die Leute wollen immer dasselbe hören.“ Dreißig Jahre Claudia Jung, so lange ist die ehemalige Fotolaborantin, Arzthelferin und Reiseleiterin im Geschäft, lässt sie in acht Minuten Revue passieren.

Derbe Schrze liegerte Frau Wäber, dargestellt von Hansy Vogt. Foto: rr
  • Derbe Schrze liegerte Frau Wäber, dargestellt von Hansy Vogt. Foto: rr
Claudia Jung präsentierte, zur Feude ihrer Fans, alte und neue Songs. Foto: rr
  • Claudia Jung präsentierte, zur Feude ihrer Fans, alte und neue Songs. Foto: rr

Ein ganz anderes Genre bedient dagegen Frau Wäber. Die schrullige Zotenreißerin, dargestellt von Hansy Vogt, Fernsehmoderator und Sänger aus dem Schwarzwald, liefert derbe Scherze aus dem Unterleibsbereich ab, bevor mit Anna-Carina Woitschack wieder die Musik das Regiment übernimmt.

Die gebürtige Niedersächsin aus Helmstedt stammt aus einer Puppenspielerfamilie mit 300-jähriger Tradition und bringt mit „Für Dich“ einen Titel zu Gehör, der sich in seiner Sanftheit wohltuend von dem sonst immer gleichen Hammerrhythmus abhebt. Dann greift Stefan Mross doch noch zur Trompete. Als mächtiger Schlusspunkt ertönt das „Sierra Madre“ und nach fast drei Stunden Showtime geht eine große Anzahl Schlagerfans glücklich und beschwingt nach Hause.

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