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Wilhelm-Raabe-Schule: Erste Ergebnisse und Einschätzungen liegen vor

Staub weg – Quecksilber (noch) da

HAMELN. Auf Sport in der eigenen Halle müssen die Schüler der Wilhelm-Raabe-Schule noch ein bisschen länger verzichten. Und auch der Naturwissenschaftsbereich, in dem Quecksilber ausgelaufen war, wird noch nicht wieder freigegeben.

veröffentlicht am 08.12.2017 um 13:45 Uhr

Noch turnt hier keiner, weil die Sporthalle gereinigt wird. Foto: FN
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Laut Stadtverwaltung bleibt die Sporthalle voraussichtlich bis Weihnachten geschlossen. „Mit einem großen Vielleicht“ könnte sie aber nächste Woche wieder freigegeben werden, ist die Info, die Schulleiterin Britta Bödecker erhalten habe. Die Halle war vergangene Woche gesperrt worden, weil sich merkwürdiger Staub auf dem Hallenboden gesammelt hatte. Erste Ergebnisse, worum es sich dabei handeln könnte, liegen jetzt vor.

Die Stadtverwaltung geht „mit relativ großer Sicherheit davon aus, dass das Pulver doch aus dem Abrieb der Grundbeschichtung des Sportbodens stammt, die in den Sommerferien aufgetragen wurde“, heißt es auf Anfrage aus dem Rathaus. Zurzeit entferne eine Reinigungsfirma die Beschichtung und führe eine Grundreinigung durch. Die Fragen, ob die Beschichtung als solche mangelhaft war oder bei dem Auftragen Fehler gemacht wurden, die zu dem starken Abrieb geführt haben, konnte die Verwaltung am Freitag nicht beantworten.

Im Naturwissenschaftsbereich ist laut Verwaltung inzwischen eine Spezialreinigung ist erfolgt. Doch nach der darauffolgenden Messung seien noch kleinste Mengen Quecksilber nachgewiesen worden. „Das heißt nicht, dass die Reinigung nicht erfolgreich war, jedoch können in Ritzen und Fugen immer noch Quecksilberspuren vorhanden sein, die durch eine Reinigung nicht zu beseitigen sind“, erläutert Stadtsprecher Thomas Wahmes. Nun werde ein Spezialunternehmen in der kommenden Woche die betroffenen Räume auf 40 bis 50 Grad aufheizen, gleichzeitig werde die Luft über einen Aktivkohlefilter gereinigt. „Dieses System soll für mindestens drei Tage in Betrieb gehalten werden.“ Anschließend werde erneut gemessen.



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