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Die Baustelle an der Fußgänger-Quere ist immer noch nicht fertig

Stau und Frust am Rathaus

veröffentlicht am 06.09.2016 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

Christian Vogelbein
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Es wird gehupt und gemeckert, gebremst und eingefädelt: Die Baustelle an der Rathausquere bringt seit Wochen nicht nur Autofahrer zur Weißglut. Weil sich die Straße verengt, kommt es vor allem zu den Stoßzeiten zu Staus. Muss dann auch noch ein Rettungswagen durch, ist Land unter Dabei sollte schon zum Ende der Sommerferien alles fertig sein. Neuer Termin: Ende dieser Woche. Vielleicht.

Was Taxifahrer, Rettungskräfte und andere Autofahrer auf die Palme bringt, ist der Stadtverwaltung offenbar vor allem eines: peinlich. „Es ist unerfreulich, auch für uns. Wir bedauern die Verzögerung“, heißt es aus dem Rathaus. Wer oder was jetzt genau Schuld ist an der massiven Verzögerung, ist nicht klar. Laut Stadt „schafft die ausführende Firma es nicht schneller“. Es seien „schwierigen Arbeiten“ an der Pflasteroberfläche, heißt es zur Erklärung.

Die betreffende Baufirma aus Emmerthal ärgert sich ebenfalls, noch nicht fertig zu sein. Weil der Übergang behindertengerecht gebaut wird, kommt es immer wieder zu Änderungswünschen. Deshalb werden auch immer wieder bereits erledigte Arbeiten neu angefasst.

„Das Arbeiten im Bestand ist schwierig“, sagt ein Stadtsprecher und nimmt die Baufirma in Schutz. Teurer wird die Maßnahme für die Stadt allerdings nicht. Den Beteiligten kostet die Situation allerdings jede Menge Nerven. Weil die Baustelle in die Straße hineinragt, ist der Kastanienwall am Rathaus seit einer Weile nur einspurig befahrbar. Der Verkehr von der Deisterallee muss sich einfädeln – das klappt selten reibungslos. Die Folge: Staus zu den Stoßzeiten,.

Besonders interessant wird es, wenn mitten im Stau noch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr oder vom Rettungsdienst durch will. „Wenn es geht, versuchen wir die Stelle zu umfahren“, sagt Thomas Breitkopf von der hauptamtlichen Wachbereitschaft in Hameln. Dann geht es über die Münsterbrücke oder den 164er Ring. Bedrohlich sind die Umwege allerdings nicht. „Wir sind noch in der Hilfefrist, die Verzögerung nur sehr gering“, sagt Breitkopf.

Trotzdem: Sowohl in der Leitstelle als auch auf den Wagen wird täglich auf das Ende der Bauarbeiten gewartet. Denn nicht immer können die Blaulichtfahrten umgeleitet werden, und dann geht es mitten durch den Stau. Das setzt sowohl die Autofahrer, als auch die Einsätzkräfte unter Druck. „Viele Autofahrer haben Angst, in dieser Situation über die rote Ampel hinaus zu fahren“, sagt Breitkopf. Denn genau das ist in solchen Fällen möglich und geboten, sagt auch die Polizei. Allerding nur dann, wenn es „gefahrlos machbar“ ist, sagt ein Polizeisprecher. Zu besonderen Problemen sei es aus sicht der Polizisten dort noch nicht gekommen. „Es ist eine ganz normale Baustelle, auch das Reißverschlussverfahren funktioniert gut.“

Immerhin: die Arbeiten an der Quere gehen auf den Enspurt los. Laut Stadt sind nur noch einige Pflasterarbeiten zu erledigen. Auf ein genaues Datum will man sich allerdings nicht festlegen. Dass aber noch in dieser Woche die Fahrbahn wieder freigegeben wird, halten Stadt und Baufirma für realistisch. HAMELN. Es wird gehupt und gemeckert, gebremst und eingefädelt: Die Baustelle an der Rathausquere bringt seit Wochen nicht nur Autofahrer zur Weißglut. Weil sich die Straße verengt, kommt es vor allem zu den Stoßzeiten zu Staus. Muss dann auch noch ein Rettungswagen durch, ist Land unter Dabei sollte schon zum Ende der Sommerferien alles fertig sein. Neuer Termin: Ende dieser Woche. Vielleicht.

Was Taxifahrer, Rettungskräfte und andere Autofahrer auf die Palme bringt, ist der Stadtverwaltung offenbar vor allem eines: peinlich. „Es ist unerfreulich, auch für uns. Wir bedauern die Verzögerung“, heißt es aus dem Rathaus. Wer oder was jetzt genau Schuld ist an der massiven Verzögerung, ist nicht klar. Laut Stadt „schafft die ausführende Firma es nicht schneller“. Es seien „schwierigen Arbeiten“ an der Pflasteroberfläche, heißt es zur Erklärung.

Die betreffende Baufirma aus Emmerthal ärgert sich ebenfalls, noch nicht fertig zu sein. Weil der Übergang behindertengerecht gebaut wird, kommt es immer wieder zu Änderungswünschen. Deshalb werden auch immer wieder bereits erledigte Arbeiten neu angefasst.

„Das Arbeiten im Bestand ist schwierig“, sagt ein Stadtsprecher und nimmt die Baufirma in Schutz. Teurer wird die Maßnahme für die Stadt allerdings nicht. Den Beteiligten kostet die Situation allerdings jede Menge Nerven. Weil die Baustelle in die Straße hineinragt, ist der Kastanienwall am Rathaus seit einer Weile nur einspurig befahrbar. Der Verkehr von der Deisterallee muss sich einfädeln – das klappt selten reibungslos. Die Folge: Staus zu den Stoßzeiten,.

Besonders interessant wird es, wenn mitten im Stau noch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr oder vom Rettungsdienst durch will. „Wenn es geht, versuchen wir die Stelle zu umfahren“, sagt Thomas Breitkopf von der hauptamtlichen Wachbereitschaft in Hameln. Dann geht es über die Münsterbrücke oder den 164er Ring. Bedrohlich sind die Umwege allerdings nicht. „Wir sind noch in der Hilfefrist, die Verzögerung nur sehr gering“, sagt Breitkopf.

Trotzdem: Sowohl in der Leitstelle als auch auf den Wagen wird täglich auf das Ende der Bauarbeiten gewartet. Denn nicht immer können die Blaulichtfahrten umgeleitet werden, und dann geht es mitten durch den Stau. Das setzt sowohl die Autofahrer, als auch die Einsätzkräfte unter Druck. „Viele Autofahrer haben Angst, in dieser Situation über die rote Ampel hinaus zu fahren“, sagt Breitkopf. Denn genau das ist in solchen Fällen möglich und geboten, sagt auch die Polizei. Allerding nur dann, wenn es „gefahrlos machbar“ ist, sagt ein Polizeisprecher. Zu besonderen Problemen sei es aus sicht der Polizisten dort noch nicht gekommen. „Es ist eine ganz normale Baustelle, auch das Reißverschlussverfahren funktioniert gut.“

Immerhin: die Arbeiten an der Quere gehen auf den Enspurt los. Laut Stadt sind nur noch einige Pflasterarbeiten zu erledigen. Auf ein genaues Datum will man sich allerdings nicht festlegen. Dass aber noch in dieser Woche die Fahrbahn wieder freigegeben wird, halten Stadt und Baufirma für realistisch.



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