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Der siebte Teil der Weltraum-Saga: Das Erwachen der Macht“ ab Donnerstag in den Kinos

Star Wars: Das Warten hat ein Ende

veröffentlicht am 16.12.2015 um 17:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

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Autor:

Michael Ranze

Als im Februar 1978 „Krieg der Sterne“ in die deutschen Kinos kam, ahnte niemand, weder die Produzenten noch die Kritiker, was für ein überwältigender Erfolg daraus erwachsen würde. „George Lucas verbindet populäre Erzählmuster der Trivialkultur und des Comic Strips mit revolutionärer Tricktechnik“, steht im Lexikon des internationalen Films zu lesen. Euphorie (oder wenigstens ein bisschen Schwärmerei) klingt wohl anders. Inzwischen ist die Sternen-Saga zu einem Mythos der Moderne avanciert, der nicht nur über sich hinausgewachsen ist und mit einem dreiteiligen Prequel erweitert wurde, sondern nun – nach dem Verkauf der Rechte an Disney – auch fortgeschrieben wird. Das Besondere: Mehr als 30 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gibt es ein Wiedersehen mit Harrison Ford und Carrie Fisher als Han Solo und Prinzessin Leia, auch Chewbacca sowie die beliebten Roboter C-3P0 und R2-D2 wurden aus dem Tiefschlaf geweckt.

Konsequenterweise spielt die Handlung 30 Jahre nach dem Tod von Darth Vader, sein Imperium existiert noch immer – als „Erste Ordnung“. Doch im Mittelpunkt stehen zunächst zwei Figuren, die der Zuschauer noch nicht kennt: Da ist zum einen die junge Rey (Daisy Ridley), die sich mit Schrottsammeln in der Wüste des Planeten Jakku über Wasser hält und sich tatkräftig in einer ruppigen Männerwelt behauptet. Finn (John Boyega) hingegen ist von den Sturmtruppen der „Ersten Ordnung“ desertiert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem legendenumwobenen Luke Skywalker, der die Rebellen wieder anführen soll. Dabei behilflich: Han Solo und Chewbacca, die noch immer wissen, wie man ein Raumschiff sicher durchs Getümmel kurvt. Doch ihr Gegner scheint übermächtig: Kylo Ren (Adam Driver), dem die Fußstapfen von Darth Vader nicht zu groß sind. Regisseur J.J. Abrahams, der schon der „Star Trek“-Saga mit zwei Filmen eine Frischzellenkur verpasste, verbindet bei seiner unterhaltsamen und anspruchsvollen Fortführung geschickt und klug das Alte mit dem Neuen, die Nostalgie von damals mit der Technik von heute. Die neuen Figuren sind vom Drehbuch vielschichtig gezeichnet und fügen sich passgenau in das „Star Wars“-Universum ein.

Für Déja-vu-Erlebnisse sorgt hingegen der originale Cast, besonders Harrison Ford, der seit 1978 eine bemerkenswerte Karriere hingelegt hat. Das Drehbuch von Lawrence Kasdan ist voll glaubwürdiger Konflikte und aufregender Schlachten, großen und kleinen Überraschungen und gelegentlich witzigen Sprüchen. John Williams hat erneut den Soundtrack komponiert und lässt auch alte Motive wiederaufleben. Nicht zu vergessen die Special effects, die die damals innovative Perfektion der Vorgänger noch einmal überbieten.

Rey (Daisy Ridley) und BB-8 haben eine besondere Bindung zueinander, Walt Disney (2)

So sind die galaktischen Schlachten, diesmal in 3D, noch spektakulärer, noch atemberaubender geraten. Und auch das berühmte Laser-Schwert kommt zu seinem Recht. Im Mai 2017 geht es dann weiter - mit „Star Wars: Episode VIII“.

„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 14.55, 16.50 und 19.45 Uhr, Sa., So. und Mi. auch um 11.55 Uhr, Fr. und Sa. auch um 22.45 Uhr. In der 3D-Version läuft der Film täglich um 14.25, 17.20, 17.35, 20.15 und 20.30 Uhr, Sa., So. und Mi. auch um 11.25 Uhr, Fr. und Sa. auch um 23.10 und 23.15 Uhr.



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