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Was Porree unwiderstehlich macht / Schon in der Antike schätzte man das Gemüse

Stangenweise Würze für die Küche

Warum sie Porree so schätzt? Da überlegt Marianne Piepenbrink nicht lange: „Mit dem Gemüse kann man fast alles machen. Es gibt so vielen Speisen Würze und Geschmack“, stellt sie fest. Die Piepenbrinks bieten die gesunden Stangen aus eigenem Anbau von ihren Feldern in Halvestorf an. „Das ist jetzt der Herbstlauch“, erklärt die Landwirtin. Im Vergleich mit dem Sommerlauch sei er kräftiger im Wuchs und auch im Geschmack. „Und er ist frostunempfindlich“, sagt Marianne Piepenbrink. Der auch als Lauch bezeichnete „Spargel des armen Mannes“ erfreut sich seit Jahrtausenden großer Beliebtheit und wurde schon in der Antike im gesamten Mittelmeerraum geschätzt. In Ägypten soll er den Arbeitern, die die Pyramiden erbauten, als Nahrung gedient haben. Und von dem römischen Kaiser Nero weiß man, dass er Unmengen dieser Senföl enthaltenden Gemüsestangen verzehrte, weil er hoffte, damit Stimme und Sangeskünste zu verbessern. Erfolglos, wie man aus der Geschichte weiß, aber es hat ihm den Spitznamen „Porreefresser“ eingebracht. Vom Mittelmeer aus trat das Zwiebelgewächs seinen Siegeszug nach Nordeuropa an und ist seither unverzichtbarer Bestandteil vieler Gerichte. Gesund ist Porree vor allem wegen seiner Vitamine (vor allem C und K) sowie der Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mangan. Sekundäre Pflanzenstoffe sind für den intensiven Geschmack und Geruch verantwortlich. Und den in den Stangen enthaltenen Schwefelverbindungen bescheinigen Ernährungswissenschaftler eine antioxidative und antibakterielle Wirkung.

veröffentlicht am 15.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:41 Uhr

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