weather-image
13°

Weihnachtsmarkt: Beschicker klagen über „bedenkliches Ausmaß“/ Stadtmanager soll künftig planen

Standgebühren in der Kritik

Hameln. Stadtmanager Dennis Andres hat auch im Zusammenhang mit dem Hamelner Weihnachtsmarkt einen guten Job gemacht. Davon jedenfalls sind die einzelnen Aussteller überzeugt, wie Peter Ehlerding, Vorsitzender der IG Weihnachtsmarkt, beim sechsten Beschickerabend in der Krone sagte. Die Stimmung ist gut, die Besucherzahlen (auszumachen an den vielen Bussen) und die Umsätze sind es offenbar auch – trotz des überwiegend miesen Wetters. Dazu beigetragen hat nach Ehlerdings Worten aber auch die Eisbahn auf dem Lütjen Markt und nicht zuletzt der Zirkus Roncalli, der für zehn Tage seine Zelte im Bürgergarten aufgeschlagen hatte.

veröffentlicht am 17.12.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:41 Uhr

270_008_7638626_hm101_Weihnachtsmarkt_Dana_1812.jpg

Autor:

Christa Koch
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Andererseits: Was gut ist, kann meistens noch verbessert werden. Davon jedenfalls ist Horst Töneböhn, Schatzmeister der IG, fest überzeugt. Obwohl die Lücken nach zwei Jahren recht gut gefüllt seien, könne man etwa mehrere Süßigkeitenstände nebeneinander vermeiden, so einer seiner Vorschläge, wobei er Politik und Verwaltung aber auch dafür lobte, einen runden Tisch eingerichtet zu haben, statt wie in der Vergangenheit „unsinnige bürokratische Entscheidungen“ zu treffen und „draufzuhauen“, statt miteinander zu reden.

Was Töneböhn aber Sorgenfalten auf die Stirn treibt, sind die Standgebühren. „Sie haben mittlerweile ein bedenkliches Ausmaß angenommen“, beklagt der Schatzmeister. Die IG glaubt, dass das vor allem am Zusammenlegen von unterschiedlichen Bereichen im sogenannten Veranstaltungsverbund liegt, um Steuern zu sparen. Das aber gehe klar zulasten der Marktbeschicker. Nach Auffassung der IG wäre es besser, den Weihnachtsmarkt aus diesem Verbund auszugliedern, damit die Beschicker nicht teilweise die Verluste etwa des Theaters mittragen müssten.

Die IG hält es nach den Worten ihres Schatzmeisters für sinnvoll, den Weihnachtsmarkt in Planung und Gestaltung in die Hände des Stadtmanagers zu geben, schließlich sei die Erstellung des Standplanes und des Rahmenprogramms keine hoheitliche Aufgabe, die zwingend im Rathaus vorgenommen werden müsste. Und: Ein neuer Name soll gefunden werden, der die Querelen der letzten Jahre vergessen macht.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt