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Netzübernahme in Hessisch Oldendorf soll Arbeitsplätze schaffen und Aufträge an Unternehmen generieren

Stadtwerke weiter auf regionalem Wachstumskurs

Hameln (HW). Mit großer Freude ist bei den Stadtwerken der Entscheid des Rates in Hessisch Oldendorf aufgenommen worden, das Stromnetz in der Baxmann-Stadt künftig über eine Netzgesellschaft und damit auch über den Hamelner Versorger betreiben zu lassen. An dieser Netzgesellschaft (wir berichteten), ist die Stadt Hessisch Oldendorf mit 51 Prozent, die Stadtwerke Hameln GmbH mit 49 Prozent beteiligt.

veröffentlicht am 22.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:21 Uhr

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In Hessisch Oldendorf versorgen die Stadtwerke Weserbergland – betriebsstättengeführt unter dem Dach der Stadtwerke Hameln – bereits rund 1000 Lieferstellen mit Strom und Erdgas. „Die regionale Nähe und das lokale Engagement zusammen mit den günstigen Tarifen haben die Kunden überzeugt. Und auch die Stadt Hessisch Oldendorf ist vom Konzept der Stadtwerke Hameln überzeugt,“ sagt Natalie Schäfer. Und die Sprecherin der Stadtwerke Hameln fügt hinzu: „Nach der Übertragung der Stromnetzkonzessionen für die Hamelner Ortsteile durch die Stadt Hameln ist dies nun die zweite Stadt, die das Stromnetz in kommunale Hände zurückführt. Wir müssen sehen, dass wir perspektivisch wachsen. Die Übernahme des Stromnetzes in Hessisch Oldendorf ist eine weitere Stabilisierung, um von einem städtischen zu einem regionalen Versorger zu werden. Ein klarer Wachstumskurs und eine wachsende Aufgabe, die wir mit unserer Mannschaft stemmen werden.“

Bis zum 31. Dezember dieses Jahres ist allerdings noch die e.on Westfalen Weser AG der zuständige Netzbetreiber, am 1. Januar 2012 gehen die Stromnetzkonzessionen dann an die gemeinsame Netzgesellschaft über. „Die Verhandlungen für den Kauf des Netzes von e.on Westfalen Weser werden in Kürze beginnen,“ betont Schäfer.

Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, unterstreicht das Engagement des regionalen Energieversorgers: „Wir verfügen über ein motiviertes, kompetentes und leistungsfähiges Mitarbeiterteam, das das gesamte Aufgabenspektrum in der Stromversorgung abdeckt. Mit eigenen Ingenieuren, Meistern, Technikern und Netzmonteuren erfüllen wir die hohen Ansprüche einer sicheren und wirtschaftlichen Netzführung sowie der netz-wirtschaftlichen Dienstleistungen.“ Aufgrund der räumlichen Nähe seien deshalb viele Herausforderungen im liberalisierten Energiemarkt auf kurzem Weg und mit bekannten Gesichtern lösbar.

Ziel der Stadtwerke Hameln ist es, mit der Netzübernahme weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, Aufträge an Hessisch Oldendorfer Unternehmen zu generieren und damit höhere Steuereinnahmen zu ermöglichen. „Die Bürger Hessisch Oldendorfs können nun von den Vorteilen einer kommunalen Versorgung aus einer Hand profitieren,“ sagt Treptow und betont: „Für die jetzt hinzugewonnenen neuen Netzkonzessionen, das Stromnetz Hamelner Ortsteile und die Netzgesellschaft mit Hessisch Oldendorf, werden perspektivisch 15 bis 20 neue Arbeitsplätze entstehen.“

Bereits im Jahr 2008 konnten die Stadtwerke Hameln gemeinsam mit weiteren Partnern den Zuschlag für die Stromkonzession in Springe gewinnen und die neuen Stadtwerke Springe gegründet werden. Auch in Springe zeichnen die Stadtwerke Hameln verantwortlich für den Stromnetzbetrieb und können hieraus ihre Erfahrungen für einen reibungslosen Netzübergang einbringen.

Die Entscheidung zur gemeinsamen Netzgesellschaft mit den Stadtwerken Hameln sei in einem transparenten und diskriminierungsfreien Konzessionsverfahren gefallen. „Begleitet durch das unabhängige Beratungsunternehmen Becker, Büttner, Held,“ erklärt Schäfer.

Zu den erforderlichen Investitionskosten wollte die Sprecherin hingegen keine Angaben machen. „Es gibt eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit Hessisch Oldendorf. Ohne unseren Partner können wir dazu keine Auskünfte geben,“ begründete sie.

Mit der Übernahme des Stromnetzes in Hessisch Oldendorf weiten die Stadtwerke den regionalen Wachstumskurs aus.

Foto: Dana



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