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GWS-Mitarbeiter können sich ausweisen / Internetseite www.keine-haustuergeschaefte.de gibt Widerruf-Tipps

Stadtwerke warnen: Falsche „Stromwerber“ unterwegs

Hameln (red). Besorgte Anrufer haben den Hamelner Stadtwerken gestern über aufdringliche Werber des Energielieferanten „Sorglos Strom“ berichtet, die sich mehrfach als Mitarbeiter des heimischen Versorgers ausgaben und die Kunden an der Haustür zu einem übereilten Wechsel des Stromanbieters überreden wollten. „Diese Firma hat entgegen den Angaben nichts mit den Stadtwerken Hameln zu tun“, erklärt Natalie Schäfer und warnt vor diesen Haustürgeschäften. Zudem weist die Sprecherin der Stadtwerke Hameln ausdrücklich darauf hin, dass sich die Mitarbeiter stets mit einem Dienstausweis nebst Foto ausweisen können. „Dieses Legitimationspapier sollte man sich immer zeigen lassen und im Zweifelsfall bei den Stadtwerken nachfragen“, rät Schäfer.

veröffentlicht am 05.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 16:41 Uhr

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Die Stadtwerke warnen grundsätzlich vor übereilten Vertragsabschlüssen: „Seriöse Anbieter setzen den Kunden nicht an der Haustür unter Druck und nötigen diesen nicht mit einer übereilten Unterschrift zu einem Versorgerwechsel“, weiß die Sprecherin. Angebote und Vertragsbedingungen eines oft vermeintlich günstigeren Stromtarifs sollten auch im Kleingedruckten hinsichtlich eventueller fälliger Vorauskasse oder Vertragslaufzeit geprüft und die Leistungen und Tarife mit den verschiedenen Stromangeboten der Stadtwerke Hameln oder anderer Anbieter verglichen werden. „Für ein persönliches Gespräch und Fragen rund um die Produkte und Dienstleistungen der Stadtwerke Hameln steht das Team der Kundenberatung im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Service-Hotline 0800/788 0000 zur Verfügung“, erklärt Schäfer.

Wer dennoch voreilig einen Vertrag an der Haustür abgeschlossen hat, könne diesen in aller Regel innerhalb von zwei Wochen schriftlich widerrufen. Bei fehlender oder fehlerhafter Widerrufsbelehrung gelte sogar eine längere Frist. Die Stadtwerke-Sprecherin empfiehlt die Internetseite „www.keine-haustuergeschaefte.de“, die rechtliche Hinweise zum Widerrufsrecht und einen Vordruck zum schriftlichen Widerruf biete. Auch Tipps und Verhaltensweisen der Polizei seien dort veröffentlicht. Schäfer: „Betroffenen Kunden helfen auch die Stadtwerke mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.“



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