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Rat beschließt Klimaschutz-Teilkonzept zur Kontrolle des Verbrauchs

Stadt will jetzt Energie sparen

Hameln. Einmütig hat der Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres beschlossen, dass für die städtischen Liegenschaften ein Klimaschutz-Teilkonzept erarbeitet und ein entsprechendes Energie-Management aufgebaut wird. Wesentliche Bestandteile dieses Konzeptes sind die Erfassung der Energieverbräuche nebst kontinuierlicher Kontrolle und Steuerung sowie das Aufführen der Ist-Zustände aller städtischen Gebäude. Die Maßnahme wird vom Bundesumweltministerium mit 50 Prozent gefördert. „Es wird erwartet, dass im Zuge der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes kurzfristig für die zehn bis 15 größten Energieverbraucher unter den Liegenschaften der Stadt Hameln Sofortmaßnahmen zur schnellen Senkung der Verbräuche identifiziert und umgesetzt werden“, sagte Wolfgang Meier (Grüne).

veröffentlicht am 12.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

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Hatten sich die Sozialdemokraten in den Fachausschüssen noch der Stimme enthalten, votierten sie im Rat für die Erarbeitung dieses Klimaschutz-Teilkonzeptes. Im Interesse der Sache, wie Karin Echtermann betonte. Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin befürchtet aber, dass das Erstellen eines Klimaschutzgutachtens weiteres Geld kostet. „Wir wollten diese Stelle längst bei der Stadt in der Abeilung zentrale Gebäudewirtschaft angesiedelt wissen, dann hätten wir längst gespart“, sagte sie. Da aber Fördergelder generiert werden sollten, sei Zeit verschenkt worden, warf die SPD-Politikerin der schwarz-grünen Mehrheitsgruppe vor. „Die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sind uns im kommunalen Energiemanagement längst voraus – und das, obwohl wir mit Hermann Aden einen grünen Stadtbaurat haben“, sagte Echtermann.

Thorsten Sander (CDU) nannte das Energiemanagement „eine wichtige Sache“ und erklärte: „Die Verwaltung hat nicht geschlafen. Es konnte nur kein weiteres Personal eingestellt worden. Das sieht die SPD wohl etwas lockerer.“

Auch Grünen-Fraktionschefin Ursula Wehrmann wehrte sich gegen die Angriffe aus den Reihen der Sozialdemokraten. „Von den 124 Millionen Euro unseres Haushaltes entfallen allein 34 Millionen Euro auf die Personalkosten“, rechnete sie vor. Und bevor neue Bedienstete eingestellt werden können, bedürfe es eines Controllings der Verwaltung. Wehrmann: „Das haben wir vor. Aber erst das Ergebnis dieser Untersuchung kann die Politik handlungsfähig machen.“HW



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