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Back-Office-Bereich der Wirtschaftsförderung zusammenlegen / Politik erteilt Prüfauftrag

Stadt sucht den Schulterschluss mit dem Kreis

Hameln (ni). Die Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat sucht nach Möglichkeiten, im Bereich der Wirtschaftsförderung enger mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont zusammenzuarbeiten. Ob was draus wird, hängt von dem Ergebnis eines Prüfauftrages ab, den die Stadtverwaltung abarbeiten soll.

veröffentlicht am 18.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 04:21 Uhr

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Die Initiative geht von CDU-Fraktionschef Claudio Griese aus: Bereits vor einer Woche hatte er gegenüber der Dezwezet einen Antrag der Mehrheitsgruppe angekündigt, der darauf ziele, zumindest den „Back-Office“-Bereich der Wirtschaftsförderung, die Bearbeitung von Förderanträgen, mit dem Landkreis zusammenzuführen. Jetzt liegt dieser Antrag in Form eines „Prüfauftrages“ auf dem Tisch. Danach soll die Verwaltung untersuchen, inwieweit die Bildung einer gemeinsamen zentralen Stelle („Serviceeinheit“) für die Bearbeitung von Förderanträgen im Bereich der Wirtschaftsförderung „möglich und sinnvoll ist“.

Für Hamelner Unternehmen Lotsenfunktion durch das Dickicht des Förderdschungels zu übernehmen und ihnen bei der Antragstellung unter die Arme zu greifen – das gehörte bisher zu den Aufgaben des städtischen Wirtschaftsförderers Dietmar Wittkop und – mit einer halben Stelle – seiner Kollegin Anja Sprich. Nach dem plötzlichen Tod Wittkops war sich die Politik einig, die Stelle wieder auszuschreiben. Welchen Vorteil es der Stadt bringen könnte, seinen Nachfolger von Aufgaben zu entlasten, die dessen Vorgänger jahrelang erledigt hat, vermag Griese nicht auf Anhieb zu erklären. Er räumt ein, dass die Bearbeitung von Förderanträgen von einer gemeinsamen Serviceeinheit mit dem Kreis für die Stadt nicht gratis zu haben wäre. Die Rechnung könnte aber vielleicht aufgehen, wenn Hameln durch eine solche Kooperation entweder eine halbe Stelle bei der Wirtschaftsförderung einsparen oder aber die Qualität des Angebotes verbessern könnte.

Wenn der Prüfauftrag durch die Verwaltung abgearbeitet ist, hofft Griese, gibt es klare Antworten auf diese Frage. Sollte das Ergebnis darauf hinauslaufen, dass sich eine Zusammenarbeit weder auf die Personalkosten noch auf die Qualität der städtischen Wirtschaftsförderung positiv auswirkt, „dann macht sie keinen Sinn“, so der Fraktionschef.



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