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Sporthalle Nord 97 000 Euro günstiger

Stadt spart auf den letzten Metern

HAMELN. Seit Oktober des vergangenen Jahres läuft der Betrieb im Neubau der Sporthalle Nord. Nun gibt es positive Nachrichten zu verkünden: Laut einer Prognose der Stadt zur Schlussabrechnung belaufen sich die Kosten auf insgesamt 5,192 Millionen Euro – und liegen damit knapp 97 000 Euro unter dem kalkulierten Budget.

veröffentlicht am 08.06.2016 um 17:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus
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Städtische Großprojekte haben in der jüngeren Vergangenheit in Hameln häufig für negative Schlagzeilen gesorgt – man erinnere sich nur an die Kostenexplosion beim Schulzentrum Nord. Auch die Sporthalle Nord, die im Oktober des vergangenen Jahres eingeweiht wurde, reihte sich nahtlos ein. Ursprünglich sollte der Neubau 4,9 Millionen Euro kosten. Aufgrund des Fehlers eines Mitarbeiters – er hatte vergessen, die Kosten für den Abriss der alten Halle einzuberechnen – kletterte das Investitionsvolumen für den Neubau auf knapp 5,3 Millionen Euro.

Doch nun gibt es zur Abwechslung mal erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Laut einer Prognose der Stadt zur Schlussabrechnung belaufen sich die Kosten für die Halle Nord nun auf 5,192 Millionen Euro – und liegen damit knapp 97 000 Euro unter dem kalkulierten Budget. „Die Abrechnung der Gewerke Sanitär, Heizung/Lüftung, Außenanlagen und Generalplaner sind noch nicht endgültig abgeschlossen. Nach derzeitigem Stand ist aber davon auszugehen, dass die genannten Gesamtkosten eingehalten werden“, heißt es in der Mitteilungsvorlage für den Ausschuss für Stadtentwicklung, der am Donnerstag, 16. Juni, zu einer Sitzung zusammenkommt. Bereits im kommenden Monat könnte die Schlussrechnung unter Dach und Fach gebracht werden.

Nachdem Stadtbaurat Hermann Aden im April 2015 die Hiobsbotschaft über die Kostensteigerung verkündet hatte, musste er heftige Kritik einstecken. SPD-Fraktionschef Wilfried Binder sprach ihm die Glaubwürdigkeit ab und warf Aden vor, die Politik getäuscht zu haben. Oberbürgermeister Claudio Griese nahm den Stadtbaurat anschließend in Schutz und kündigte Sofortmaßnahmen an, um solche Fehler künftig zu vermeiden. So wurde die Software um ein Modul erweitert und ein Vier-Augen-Prinzip eingeführt.



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