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Stadt soll IGS finanziell unter die Arme greifen

veröffentlicht am 09.08.2011 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Zum Beginn des neuen Schuljahres geht die erste Integrierte Gesamtschule in Hameln an den Start. Weil das vom Land bewilligte Budget für das Ganztagsangebot nur sparsam bemessen ist, soll die Stadt finanziell einspringen. Das jedenfalls fordert die IGS-Initiative und hat einen entsprechenden Antrag im Rathaus eingereicht.

Rund 21,500 Euro hat die IGS zur Verfügung, um ein Nachmittagsangebot für ihre Schüler zu organisieren. Zu wenig, um einen Schulsozialarbeiter zu bezahlen. Doch der ist aus  Sicht der IGS-Initiative unverzichtbar und sollte darum - mit einer halben Stelle - von der Stadt finanziert werden. Stadträtin Gaby Willamowius kann diesen Wunsch zwar nachvollziehen, hat aber auch das städtische Haushaltsdefizit vor Augen, das eigentlich keinen Spielraum lasse für zusätzliche freiwillige Leistungen.

Über den den Antrag der IGS-Initiative muss letztlich die Politik entscheiden. Ob sich der alte Rat noch mit dem Thema befasst oder es erst nach der Kommunalwahl auf die Tagesordnung des Schul- und Kulturausschusses kommt, ist zurzeit noch offen.



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