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„Stadt legt Zirkussen Steine in den Weg“

veröffentlicht am 20.09.2012 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Stadt lässt nicht jeden Zirkus auf den Zirkusplatz.

Hameln (nm). Der traditionelle Zirkusplatz der Stadt ist für viele Hamelner der Tönebönplatz am Stadion. Doch offenbar fällt es Zirkussen gar nicht so leicht, eine Zusage zur Nutzung des Platzes zu bekommen. Das berichten zumindest Mitarbeiter des „Circus Fliegenpilz“ aus Esperde. Dieser musste letztendlich mit einem anderen Platz vorlieb nehmen.
Man habe sich gezwungen gesehen, auf den Platz an der Klütstraße auszuweichen, da dieser privat vom Schützenverein vermietet werde und nicht von der Stadt. "Der Platz ist jedoch bei Weitem zu klein. Ein größerer Zirkus kann dort überhaupt nicht gastieren.", erklärt Bodo Hölscher vom „Circus Fliegenpilz“
Bei diesem Zirkus stößt es nun auf Unverständnis, dass man auf dem nach ihrer Darstellung eigentlich zu kleinen Platz gastieren muss, während der Tönebönplatz leersteht. Dieser sei doch ursprünglich als Zirkusplatz vorgesehen gewesen. Die Bedingungen dort wären perfekt: Es gebe genügend Platz, auch für einen großen Zirkus, und ausreichend Anschlüsse für Wasser und Strom. Dennoch weigere sich die Stadt, dort einen Zirkus zuzulassen. „Man hat uns bereits mehrmals mit verschiedenen Argumenten abgewiesen. Am Ende stand die Empfehlung, beim Schützenverein anzufragen.", so Hölscher.

Was die Stadt dazu zu sagen hat, lesen Sie in der Dewezet.

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