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... aber immerhin zwei neue Bänke aufgestellt

Stadt hat Geländer am Klüt bisher nicht erneuert...

veröffentlicht am 31.08.2016 um 07:26 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:55 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus
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Inzwischen wurden zwei Bänke in der Katz-Grotte und am Heise-Denkmal erneuert. „Bei der Bank in der Katz-Grotte haben uns Sponsoren unterstützt“, teilt der Stadtsprecher mit. Wegen der Reinigung und Instandsetzung der weiteren Denkmäler warte die Verwaltung noch auf eine Nachricht von der Impuls GmbH, mit der eine Zusammenarbeit geplant sei. „Ein Ortstermin hat stattgefunden. Es ist geplant, die Maßnahme bis Ende 2017 durchzuführen“, sagt er.

An ehemals eindrucksvollen Bauwerken mangelt es am Klüt nicht. Gleich unterhalb des Klütturms, erinnert in einer Grotte eine Gedenktafel aus Sandstein an Lillian Sanderson (1867–1947). Ihr Großvater Schlichting war aus Hameln nach Amerika ausgewandert, blieb seiner Heimatstadt aber stets verbunden. Er spendete der Stadt zahlreiche Ruhebänke, als Georg Gottfried Kleinschmidt (1785–1860) und Oberpostmeister Friedrich Wilhelm Heise (1802–1883) den Klütwald neu gestalteten. Ihnen zu Ehren gibt es ein Kleinschmidt- und ein Heise-Denkmal auf dem Berg.

Beim Abstieg über den Finkenborn kommt man am Finkenbrunnen vorbei, der ursprünglich Neptun-Brunnen hieß, bis die Anlage im von Vandalen zerstört wurde. Ein paar Meter weiter folgt die Katz-Grotte, die eindrucksvollste der Grotten im Klüt. Sie ist benannt nach Louis Katz, der zwischen 1898 und 1904 Mitglied im Stadtrat war.

An anderer Stelle will die Stadt trotz leerer Kassen noch für ein besseres Gesamtbild sorgen. Doch das Projekt ist bislang noch in der Schwebe. Für 20 000 Euro aus dem Leader-Programm wollte die Stadt eigentlich in diesem Sommer die Geländer auf dem Klüt erneuern. Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. „Wir warten auf den Förderbescheid, dann können Aufträge vergeben werden. Die Maßnahme soll, wenn irgendmöglich, noch 2016 durchgeführt werden“, sagt der Sprecher.

Der ganz große Wurf, um das Potenzial des Hamelner Hausbergs auszubauen, muss aber weiter warten. Dabei liegen die Pläne bereits in der Schublade. Im Juni 2012 hatte der Landschaftsarchitekt Thomas Ostermeyer ein Konzept vorgestellt, um das touristische Kleinod noch besser in Szene zu setzen. Es sah die Installation einer Minigolf-Anlage samt Veranstaltungswiese, den Bau von Aussichtsplattformen, eine Erweiterung der Parkmöglichkeiten sowie weitere Veränderungen vor. Die Politik war entzückt. Doch schon im März 2013 wurden eine Umgestaltung vorerst auf Eis gelegt. Und auch drei Jahre später ruht das Thema immer noch, weil das Konzept mit dem Artenschutz kollidierte.

„Ein zentraler Baustein der Pläne war ein größerer Parkplatz. Der kann aber nicht errichtet werden, weil an dieser Stelle eine Bienenweide existiert. Hinzu kommen noch andere naturschutzrechtliche Bedenken“, sagte der Stadtsprecher im März. Auch mit der Anwerbung von Fördergeldern habe es nicht geklappt.



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