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Mittel für 2014 jedoch bewilligt

Stadt droht mit Ausstieg aus der VHS

Hameln. Geht es um die Zuwendungen für die Volkshochschule Hameln-Pyrmont, will die Stadt Hameln künftig genauer hinschauen und schließt sogar einen Ausstieg aus dem Zweckverband nicht aus. Zwar bewilligt die Politik auch für das Jahr 2014 einen Zuschuss in Höhe von maximal 300 000 Euro, der Beschluss steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass die zwischen der Stadt Hameln und dem Landkreis geschlossene Vereinbarung über die finanzielle Unterstützung bis zu den Etatberatungen für das Jahr 2015 insbesondere in der Erwachsenenbildung grundlegend modifiziert wird.

veröffentlicht am 15.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:41 Uhr

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Autor:

Hans-Joachim Weiß und Frank Henke
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Die Stadt Hameln, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung, behalte sich einen Austritt vor, „sofern noch weitere Verbandsmitglieder aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont aus dem Zweckverband austreten sollten“. Wirtschaftlich denkbar wäre ein Zweckverband ohne den Großzahler Hameln nicht: 300 000 Euro zahlt die Rattenfängerstadt an die VHS, gerade mal 56 000 Euro kommen von den übrigen Gemeinden. 285 000 Euro kommen vom Landkreis.

In Alarmstimmung versetzt die Ausstiegsdrohung VHS-Verbandsdirektor Bodo Müller-Thielicke nicht. Er wertet den Passus als Versuch, die anderen Gemeinden „an die Kandare zu nehmen“. Ende 2010 war Bad Münder aus dem Zweckverband ausgetreten. In der Coppenbrügger Politik wurde im März dieses Jahres zumindest ein Abschied aus der VHS angeregt.

Um weitere Kosten zu sparen, will die SPD-Fraktion das zudem das Hamelner Forum an die VHS übertragen wissen. „Es wird der VHS gut anstehen, eine solche Aufgabe zu übernehmen und kann die Stadtkasse entlasten“, sagte Kurt Meyer-Bergmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kindertagesstätten, Schulen und Sport jetzt vor diesem Gremium und beantragte die Aufnahme dieses Punktes auf die Liste der bevorstehenden Haushaltsberatungen. Der Sozialdemokrat fand damit nicht nur Gehör bei den anderen Fraktionen, sondern auch bei der Verwaltung, die die jährlichen Aufwendungen für das Hamelner Forum mit 5000 Euro beziffert.

Stadträtin Gaby Willamowius sprach von einer „guten Idee“, merkte jedoch an: „Ich sehe aber noch keine Haushaltsauswirkungen für 2014, weil das Programm für das Hamelner Forum längst in Arbeit ist.“ Die Dezernentin kündigte jedoch an, dem Ausschuss schon bald Bericht zu erstatten, „wie eine Übertragung mit allen Auswirkungen aussehen könnte“. Die Verwaltung bräuchte etwas Vorbereitungszeit, um verlässliche Aussagen machen zu können.

„Das ist eine Anfrage, die wir gestellt haben“, erklärte VHS-Chef Müller-Thielicke auf Anfrage. Für ihn sei eine Bündelung der Aufgaben „naheliegend“. Ursprünglich war das Hamelner Forum ohnehin bei der Volkshochschule angesiedelt. „Man müsste aber über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachdenken“, schränkt der Verbandsdirektor ein.



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