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Risiko beim Wettkampf am größten / Wichtig ist die richtige Technik

Sportverletzungen – bei Männern häufiger

Antje J. (39) aus Hameln fragt: Was ist eigentlich dran an dem Spruch „Sport ist Mord“? Gibt es wirklich so viele schwere Unfälle?

veröffentlicht am 04.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:21 Uhr

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Dr. Werner G. Gehring antwortet: Zunächst einmal gilt: Wer sportlich aktiv ist, der leistet einen unumstrittenen Beitrag zur Erhaltung seiner Gesundheit. Aber es stimmt auch: Sich sportlich zu bewegen, birgt ein gewisses Risiko, sich eine körperliche Verletzung zuzufügen. Von den etwa 23 Millionen Sport treibenden Bundesbürgern ziehen sich etwa fünf Prozent jährlich eine Sportverletzung zu. Dabei ist es weniger relevant, ob die Menschen in Vereinseinrichtungen, in der Schule oder ganz privat Sport treiben.

Interessanterweise haben Männer doppelt so häufig Sportverletzungen wie Frauen. Junge Menschen im Alter um die 20 leben in Bezug auf Sportverletzungen am gefährlichsten.

Im Wettkampf, in dem es darum geht, einen sportlichen Sieger auszumachen, steigt das Verletzungsrisiko stark an: Im Vergleich zum reinen Trainingssport ist es unter Leistungsdruck fast doppelt so hoch. Im Freizeit- und Breitensport ereignen sich zwar am häufigsten Unfälle, doch im Leistungssport ist das Verletzungsrisiko sehr viel höher. Nicht selten haben Leistungssportler komplizierte Operationen ihres Bewegungsapparates über sich ergehen lassen, um ihre Sportart weiter betreiben zu können.

Diese Daten sollten Sportinteressierte keinesfalls davon abhalten, die gewünschte Sportart auszuüben. Wichtig ist es jedoch, sich in die Sportart und deren richtige Techniken kompetent einweisen zu lassen und gegebenenfalls die passende Sportkleidung zu tragen, um überflüssige Verletzungsrisiken möglichst auszuschließen.

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Dr. Werner G. Gehring ist Arzt aus Bad Münder.

Verletzungen durch Sport – bei Männern sind sie weitaus häufiger als bei Frauen.



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