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Ortsrat fordert unverzüglichen Abriss durch „Blau-Weiß“

Sportler sollen Schandfleck an der Weser beseitigen

Tündern (CK). Der Ortsrat Tündern hat einmütig den Sportverein Blau-Weiß Schwalbe aufgefordert, das Umkleidehäuschen am alten Sportplatz – nach Meinung aller ein „Schandfleck“ an der Weser – unverzüglich abzureißen. Auf der Bodenplatte, so die Auskunft der Stadt, könnte später ein neues gebaut werden.

veröffentlicht am 29.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:41 Uhr

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Vereinsvertreter Fred Hundertmark hatte nicht gerade einen leichten Stand während dieser Sitzung; immerhin ist die Forderung des Ortsrates nicht neu, die Mitglieder hatten sogar Hilfe angeboten, was aber von Hundertmark dankend abgelehnt wurde. Er stellte vielmehr die (rhetorische) Frage, ob ein Neubau wirklich realisiert werden solle, wenn der Standort dreigeteilt bleibe. Allerdings warnte Herbert Habenicht (FDP), unterstützt von seinen Kollegen, davor, das Thema Abriss mit der Standortdiskussion zu verquicken; sogar das Wort „Erpressung“ fiel in den Reihen der Ortsratsmitglieder.

Einstimmigkeit herrschte nach Beratung im Vorfeld auch bei den anderen Themen dieser Sitzung, bei denen es vor allem ums Geld geht. Für den neuen Haushalt hat Tündern folgende Wünsche angemeldet: Sanierung von Dach und Umkleideraum der 30 Jahre alten „neuen“ Sporthalle, Fertigstellung des Baugebiets Seelwiese, Bau eines Rechtsabbiegers am Wasserwerk, Deichfertigstellung an der Weserstraße und Fuß- und Radweg an der Kreisstraße 16.

Neu hinzugekommen ist ein Antrag von SPD und CDU, dem sich auch die FDP anschloss, nach dem ein Anbau an den Kindergarten für eine Krippengruppe geschaffen und Zuschüsse vom Landkreis und vom Bund eingefordert werden sollen. Der Bedarf, so Elke Meyer (SPD) im Namen aller, werde gesehen, zumal der vierte Raum des Kindergartens künftig Bewegungsraum werden soll.

Verärgert zeigten sich in diesem Zusammenhang alle über das Vorgehen der Kirche als Träger des Kindergartens: Erst am Tag der Sitzung hatte der Ortsrat von einem entsprechenden Brief des Kirchenkreisamtes und der Kirchengemeinde an die Stadt erfahren. „Dieses Vorgehen grenzt an Dilettantismus“, fasste Habenicht die Stimmung der Ortsratsmitglieder zusammen.



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