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Spionage-Thriller im Weserbergland - Agent aufgeflogen

veröffentlicht am 20.08.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ube). Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit gegen einen 54 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont. Beamte des Bundes- und des Landeskriminalamtes haben im Raum Hameln die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Dem Mann wird vorgeworfen, Informationen über die in China verbotene Falun-Gong-Bewegung an den chinesischen Geheimdienst „MSS“ (Ministerium für Staatssicherheit) weitergegeben zu haben. Entsprechende Informationen der Dewezet bestätigte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Es heißt, einer der mutmaßlichen Agentenführer habe den Rang eines Vize-Ministers gehabt. Bei dieser Person soll es sich nach Erkenntnissen unserer Zeitung um den Leiter des „Büros 610“, das ausschließlich die Falun-Gong-Bewegung bekämpft, gehandelt haben. Im aktuellen Hamelner Fall sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Der mutmaßliche Geheimagent ist derzeit noch auf freiem Fuß. Mehr über diesen Spionage-Thriller und einen weiteren Spionage-Fall aus Hameln lesen Sie in der Samstag-Ausgabe der Dewezet auf der Titelseite und auf "Hintergrund".



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