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Stadt hat kein Geld für neue Geräte

Spielplatz-Schaukel gibt es erst Ende 2015

Hameln. Ein Spielplatz ohne Schaukel? Das geht nicht, findet Leserin Ursel Grohne aus Hameln. Auf dem Gelände am Kälberanger sei ihr aufgefallen, dass die Schaukel schon seit langem fehle. Jetzt fragt sie am Lesertelefon: „Wann wird sie wieder aufgestellt?“ Wie Alexander Schlögel von der Stadt Hameln erklärt, habe man die Schaukel aus Sicherheitsgründen abmontieren müssen. „Sie war in die Jahre gekommen“, erklärt der Rathausmitarbeiter. Eine neue Schaukel werde angebracht – „aber erst Ende 2015“, so Schlögel. Haushaltsmittel für eine neue Schaukel stünden erst im kommenden Jahr zur Verfügung.

veröffentlicht am 06.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

von Karen KLages
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Vom Spielplatz in die Fußgängerzone: „Das Pflaster in der Emmern- und Ritterstraße ist vom Feinsten. Ein schönes Aushängeschild“, lobt Gunter Mund aus Harderode. Für Annette Hergaden aus Hameln dürften hier sogar Radfahrer unterwegs sein. „Es ist doch wunderbar, direkt vor die Geschäfte zu fahren“, erklärt die Leserin. „Das ist in anderen Städten schließlich auch erlaubt.“ Platz gebe es – auch für Radfahrer – in der Fußgängerzone genug. „Man muss ja nicht rasen“, sagt Hergaden. Vielleicht müsse man nicht unbedingt die Oster- und Bäckerstraße für Radfahrer öffnen, aber die Seitenstraßen auf jeden Fall. „Das trägt zur Lebensqualität und Wirtschaftsförderung bei“, ist sich die Leserin sicher.

Eine etwas andere Art von Lebensqualität wünscht sich Gisela Greve für Radfahrer in Hameln. Denn: „Hier bei uns sind die Radwege nur noch schlecht“, urteilt die Leserin. Teils seien sie zugewuchert, zum Beispiel vor dem Hotel Stadt Hameln. Auch auf der Klütstraße in Richtung Haverbeck „muss man durch Brennnesseln durchfahren“, ärgert sich Greve und fragt: „Wer ist dafür zuständig?“

Helga Haase aus Hameln stört das Unkraut auf dem Weserweg zwischen Krankenhaus und Jugendherberge. „Da kommt keiner mehr durch. Da muss aber dringend etwas passieren“, erklärt die Leserin.

Wie Alexander Schlögel erklärt, sind für den Weg zwischen Krankenhaus und Jugendherberge die Anlieger zuständig. „Wir werden uns dort in den nächsten Tagen aber mal umsehen, sodass wir Abhilfe schaffen können“, verspricht der Rathausmitarbeiter. Auf dem Radweg am Wall vor dem Hotel Stadt Hameln sieht er ebenfalls den Anlieger in der Pflicht. „Auch hier werden wir in den kommenden Tagen mal nachhaken“, sagt Schlögel. Und auf die Frage von Annerose Schlagenhof-Trenker aus Hameln, warum hinter dem Wohnmobilstellplatz an der Uferstraße Teile der Wiese zur Weser gemäht werden und andere nicht, erklärt der Rathausmitarbeiter: „Der Bereich teilt sich in zwei Grundstücke mit unterschiedlichen Eigentümern auf. Da haben wir als Stadt keinen Einfluss drauf.“

Mehr Einfluss; den wünscht sich Georg Niemeyer von den Grünen. „Sind denen die Themen ausgegangen?“, fragt der Leser aus Hameln. Statt für höhere Steuern zu plädieren, sollten sich die Grünen seiner Meinung nach anderen Themen widmen. Zum Beispiel höheren Strompreisen. „Warum soll ich mehr Geld bezahlen, obwohl Deutschland Strom exportiert?“ Bei der von Tennet geplanten Stromtrasse Suedlink sollten sich die Grünen einmischen. „Das Thema soll transparent werden“, sagt Niemeyer.

Und noch etwas Kurioses zum Schluss: Die führerlose Pferdekutsche, die am Samstagvormittag durch die Rintelner Innenstadt geprescht ist (wir berichteten), erinnert Rolf Homberg aus Hameln an den August 1949, als er als damals 13-Jähriger in Hameln durchgegangene Pferde eingefangen hat. Auch das stand damals in der Zeitung.



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